Der Kandidat für das Bürgermeisteramt von Asunción der Liste 1 der Partido Colorado, Camilo Pérez, stellte seine Vision für die paraguayische Hauptstadt während eines Treffens mit der Paraguayisch-Deutschen Handels- und Industriekammer (Cámara de Comercio e Industria Paraguayo-Alemana) vor. Die Veranstaltung, die in Form eines Arbeitsfrühstücks stattfand, brachte Unternehmer, Kleinunternehmer, Fachleute und Lehrkräfte zusammen.
Pérez, der auch den Paraguayischen Olympischen Ausschuss (COP) leitet, erklärte, dass die Hauptherausforderungen für Asunción nicht nur Infrastrukturprobleme seien, sondern auch die Notwendigkeit eines kulturellen Wandels in der Art und Weise der Stadtverwaltung umfassen. "Asunción braucht vor allem einen Manager, und Management ist alles", erklärte er.
Er setzte sich für die Wiederherstellung der institutionellen Rolle der Planung, Koordination und Umsetzung von Lösungen ein, wobei der Bürger im Mittelpunkt der kommunalen Verwaltung stehen soll. Seine Grundsätze umfassen Transparenz, effizienten Ressourceneinsatz, Koordination zwischen den Institutionen sowie die Festlegung von Verantwortlichen und Kennzahlen für jedes Projekt.
Während der Veranstaltung stellte Pérez ein Portfolio von neun strategischen Projekten zur Förderung des Wandels der Hauptstadt vor, obwohl er diese nicht im Detail erläuterte. Nach seinem Vortrag gab es eine Gesprächsrunde, in der die Teilnehmer Fragen zu den Vorschlägen stellten und Ideen zu den Herausforderungen der Stadt austauschten.
Diese Aktivität ist Teil einer Reihe von Treffen, die der Kandidat mit verschiedenen Bereichen der Zivilgesellschaft durchführt, um seinen Regierungsvorschlag durch Dialog und Konsensbildung im Hinblick auf die Kommunalwahlen im Oktober zu bereichern.
