Viadukt-Bauarbeiten in Las Residentas verursachen Sperrungen, versprechen aber Ende des Verkehrschaos

Eingriffe im Korridor Las Residentas in Asunción blockieren Fahrspuren und führen zu Staus, doch das MOPC erklärt, der neue Knotenpunkt werde den historischen Engpass bis Ende Mai beseitigen.

Die Bauarbeiten am künftigen Viadukt im Korridor Las Residentas in Asunción sind in eine kritische Phase eingetreten, die den Autofahrern unmittelbare Behinderungen beschert. Derzeit ist auf einem 300 Meter langen Abschnitt die linke Fahrspur in beiden Richtungen gesperrt, da gleichzeitig Entwässerungs- und Montagearbeiten stattfinden.

Das Projekt sieht die Verbreiterung der Fahrbahn, die Verstärkung des Wasserableitungssystems und die Verbesserung der städtischen Anbindung mit Schwerpunkt auf Verkehrssicherheit vor. „Wir begleiten die Bewehrungsarbeiten an der Grundstruktur des künftigen Viadukts, das wir in diesem Bereich haben werden. Dies ist ein Knotenpunkt, der dazu beiträgt, das Kapazitätsproblem an der Kreuzung der Residentas zu lösen, die derzeit völlig überlastet ist“, erklärte Ingenieur Alejandro Bordón, Direktor für Straßenbau beim MOPC.

Laut Bordón wird das Bauwerk den historischen Engpass an diesem Verkehrsknoten beseitigen und den Nutzern einen besseren Service bieten. Zudem werden mehr als 500 Meter offene Kanäle installiert, um den chronischen Überschwemmungen in der Region zu begegnen.

Der Zeitplan sieht vor, dass die aktuellen Arbeiten bis zum 26. Mai andauern. Danach folgen die Aufschüttung und der Wiederaufbau des Belags, gefolgt von der Platzierung vorgefertigter Pfeiler. Diese Etappe erfordert eine vollständige Verkehrssperrung unter Einsatz großer Kräne. „Das wird an einem Sonntag geschehen, wenn der Verkehr deutlich geringer ist“, erläuterte der Direktor.