Der Bio-Ozeanische Korridor wurde als Chance präsentiert, neue touristische Routen zu festigen und die regionale Konnektivität zwischen Paraguay und Bolivien zu stärken. Die Initiative zielt darauf ab, den Gran Chaco als internationales Ziel für Natur, Kultur und Geschichte zu positionieren, wie während des Gesprächsforums „Nachhaltiger Tourismus und wirtschaftliche Entwicklung zwischen zwei Völkern“ erörtert wurde, das von Institutionen beider Länder organisiert wurde.
Der paraguayische Tourismusminister Jacinto Santa María betonte, dass der Tourismus eine bedeutende integrative Kraft besitze, die Territorien, Kulturen und Menschen verbinde sowie Chancen für Gemeinschaften schaffe und die nachhaltige Entwicklung stärke. Er hob hervor, dass der Bioceanische Korridor eine historische Gelegenheit darstelle, die regionale Konnektivität voranzutreiben und den Gran Chaco international zu bewerben.
Die Veranstaltung wurde von CEPAD, NATIVA, Redes Chaco und der Binationalen Kammer für Handel und Industrie Bolivien-Paraguay organisiert, mit Unterstützung öffentlicher und privater Institutionen, der Wissenschaft und zivilgesellschaftlicher Organisationen beider Länder. Laut der Nationalen Tourismusbehörde Paraguays (Senatur) bekräftigte das Treffen das Engagement Paraguays und Boliviens, gemeinsam daran zu arbeiten, einen Tourismus zu fördern, der den Schutz des natürlichen und kulturellen Erbes wertschätzt, die lokalen Wirtschaften stärkt und die bilaterale Integration vertieft.
