Der ehemalige Bürgermeister Óscar Rodríguez hat die mit den G6-Anleihen in Asunción versprochenen Renovierungen nicht geplant, wie ein Dokument enthüllt

Die Stadtverwaltung von Asunción steht vor einer Finanzkrise, nachdem 500 Milliarden Guaraníes, die für Regenwasserableitungsprojekte vorgesehen waren, veruntreut wurden. Dies führte zu doppelten Zahlungen und Ermittlungen zur Verwaltung der Mittel.

Der ehemalige Bürgermeister Óscar Rodríguez hat die mit den G6-Anleihen in Asunción versprochenen Renovierungen nicht geplant, wie ein Dokument enthüllt
KI-generierte Illustration.

Die Stadtverwaltung von Asunción steht vor einer schweren Finanzkrise im Zusammenhang mit den Regenwasserableitungsarbeiten in den Stadtteilen Santo Domingo, Manorá und San Pablo. Ursprünglich durch eine Schuldverschreibung namens Bono G8 in Höhe von 360 Milliarden Guaraní finanziert, wurden die Mittel laut einem Interventionsbericht von Carlos Pereira aus dem Jahr 2025 für die Zahlung von Gehältern umgeleitet.

Aufgrund dieser Umleitung trägt die aktuelle Verwaltung von Luis Bello die Zahlungen an die Bauunternehmen aus den städtischen Einnahmen, was bedeutet, dass die Steuerzahler der paraguayischen Hauptstadt letztlich dreimal für dieselbe Dienstleistung zahlen werden. Der Stadtrat Álvaro Grau erklärte, dass die Bürger das Kapital der Bono, die entsprechenden Zinsen und zusätzlich die Kosten der Bauarbeiten erneut zahlen müssen, was sich auf etwa 1,6 Billionen Guaraní beläuft – das Doppelte des ursprünglich veranschlagten Betrags.

Die Arbeiten, die vor mehr als zwei Jahren begonnen wurden, sind noch nicht abgeschlossen und haben bereits lokalen Händlern, insbesondere in der Epifanio Méndez Fleitas Straße, aufgrund der langen Eingriffszeit Schäden zugefügt. Zudem gibt es Aufzeichnungen über Zahlungen für ein Projekt im Stadtteil Las Mercedes, das nie begonnen wurde, was Zweifel an der Verwaltung der Mittel aufkommen lässt.

Bisher hat die Stadtverwaltung mehr als 20 Milliarden Guaraní an verschiedene für die Arbeiten verantwortliche Unternehmen gezahlt, darunter das Konsortium Pluvial Abasto, Konsortium Pluvial Santos, Konsortium CCC-Tecsul und Teco S.R.L. Die Gesamtschuld der Stadt aus den Anleihen G5, G6, G7, G8 und G9, einschließlich Kapital und Zinsen, beläuft sich auf etwa 1,46 Billionen Guaraní (rund 237 Millionen US-Dollar), mit Zahlungen bis 2035 geplant.

Darüber hinaus hat die Stadtverwaltung 14 fällige Zinsraten dieser Anleihen in Höhe von etwa 145 Milliarden Guaraní auflaufen lassen. Die Situation wird von der Staatsanwaltschaft untersucht, die Informationen aus der kommunalen Intervention erhalten hat, um die Verwendung der umgeleiteten 500 Milliarden Guaraní zu klären. Stadtrat Álvaro Grau betonte die Bedeutung, die Verantwortlichen zu identifizieren und zur Rechenschaft zu ziehen.

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Verwendete Quellen
  • Asunción pagará el triple por obras de desagüe de Nenecho

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Aktualisiert: 16.06.2026, 06:47