Trotz der niedrigeren Temperaturen ist die Mücke Aedes aegypti in Paraguay weiterhin aktiv. Laut dem wöchentlichen Bericht der Dirección General de Vigilancia de la Salud verzeichnet das Land durchschnittlich 151 Verdachtsfälle von Dengue pro Woche, mit geringer Viruszirkulation und einer als stabil eingestuften Lage.
In den letzten drei Wochen wurden 12 Dengue-Fälle in vier Regionen bestätigt: Asunción mit sieben, Central mit drei sowie Concepción und Caazapá mit jeweils einem Fall. Bei den bestätigten Fällen wurde der Serotyp DENV-2 identifiziert. Vier Personen wurden in diesem Zeitraum hospitalisiert, Todesfälle wurden nicht registriert.
Die Gemeinde Limpio, die einen Ausbruch zu bewältigen hatte, verzeichnete einen Rückgang der Meldungen und keine neuen Fälle in den letzten Wochen. Andererseits stiegen die Verdachtsfälle in den Regionen Central, Alto Paraná, Itapúa, Concepción, Cordillera, Misiones, Caazapá, Amambay, Canindeyú, Guairá und Alto Paraguay an.
Im Gesamtjahr 2026 zählt Paraguay 261 bestätigte Dengue-Fälle. Bezüglich Chikungunya wurde in den letzten drei Wochen ein Fall bestätigt, womit die Gesamtzahl im Jahr auf 16 steigt, davon drei importierte Fälle aus Bolivien.
Das Ministerio de Salud Pública betont, dass bei Verdachtssymptomen eine ärztliche Untersuchung empfohlen wird. Die regelmäßige Beseitigung von Brutstätten, insbesondere angesichts anhaltender Regenfälle, wird als eine der wichtigsten Maßnahmen zur Bekämpfung von Arbovirosen im Land hervorgehoben.
