Die Red de Inversiones y Exportaciones (Rediex) hat das Programm Paraguay Exporta + vorgestellt, um paraguayische Unternehmen im Rahmen der Feria Empresarial del Paraguay 2026 (FEPY 2026) auf den Export vorzubereiten

Die Rediex hat auf der FEPY 2026 das kostenlose Programm Paraguay Exporta + gestartet, um paraguayische Unternehmen bei der Ausweitung ihrer Exporte technisch zu schulen und zu begleiten. Der Fokus liegt auf Sektoren wie Lebensmitteln, Bekleidung, Forstindustrie und Metallverarbeitung.

Das Netzwerk für Investitionen und Exporte (Rediex), das dem paraguayischen Ministerium für Industrie und Handel untersteht, hat das Programm „Paraguay Exporta +" gestartet. Es handelt sich um eine kostenlose Qualifizierungs- und technische Betreuungsinitiative, die die Exportfähigkeit paraguayischer Unternehmen stärken soll. Die Vorstellung erfolgte im Rahmen der Paraguay-Messe (FEPY 2026).

Der Vizeminister von Rediex, Eduardo Gustale, betonte, dass das Programm Unternehmen mit Potenzial unterstützen soll, ihre Geschäftstätigkeit international auszubauen. Schwerpunktmäßig richtet sich die Initiative an die Branchen Lebensmittel und Getränke, Bekleidung, Forstindustrie und Metallverarbeitung, steht jedoch auch anderen Sektoren offen. Er wies darauf hin, dass die paraguayischen Exporte im Jahr 2025 rund 16 US-Dollar Milliarden erreichten, wobei die gewerblichen Erzeugnisse ein deutliches Wachstum verzeichneten und in ihrem Volumen landwirtschaftlichen Produkten nahezu gleichkamen. Dies spiegele einen bedeutenden Fortschritt bei der Diversifizierung des paraguayischen Exportangebots wider.

Das Programm „Paraguay Exporta +" umfasst Schulungen in fünf Modulen: Das ABC des Exporteurs, Marktintelligenz für den Export, Qualität und internationale Standards, internationale Logistik und steuerliche Aspekte des Exports. Diese Struktur soll Unternehmen praxisorientierte Instrumente an die Hand geben, um Chancen zu erkennen, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu steigern und ihre Erfolgsaussichten auf internationalen Märkten zu verbessern.

Eduardo Gustale erläuterte, dass der Internationalisierungsprozess fundierte Informationen und detaillierte Analysen erfordere. Deshalb beinhalte das Programm individuelle technische Beratung sowie strategische Begleitung bei der Erstellung von Exportplänen. Er führte an, dass die Logistik – einschließlich Kosten und Transportzeiten – eine der größten Herausforderungen für Unternehmen darstelle, die neue Märkte erschließen wollten, und nannte als Beispiel ein Unternehmen, das nach Taiwan exportiert habe.

Darüber hinaus hob Gustale jüngste Erfolge bei der Diversifizierung paraguayischer Exportmärkte hervor, etwa die Ausfuhr von Innereien nach Usbekistan, Bio-Rum nach Russland sowie Sperrholz und Schichtholz nach Lettland. Er betonte, dass das Programm solche Erfahrungen replizieren wolle, damit weitere einheimische Produkte neue Absatzmärkte erreichen könnten.

Der Vizeminister betonte, dass die Welt auf der Suche nach neuen Lieferanten sei und Paraguay über die nötigen Voraussetzungen verfüge, sich verstärkt in den internationalen Handel zu integrieren und differenzierte Produkte von hoher Qualität anzubieten. Das Programm „Paraguay Exporta +" sei eine Antwort auf diese Nachfrage und fördere die Professionalisierung und das Wachstum paraguayischer Unternehmen auf dem globalen Markt.

Quellen (2)

Aktualisiert: 08.06.2026, 15:28