USA verstärken Kontrollen an Flughäfen und Mexiko gibt vorbeugende Ebola-Warnung heraus

Die USA haben neue Reisebeschränkungen und verstärkte Gesundheitskontrollen an Flughäfen angekündigt, um die Ausbreitung von Ebola einzudämmen, nachdem bei einem US-Bürger in der Demokratischen Republik Kongo ein Fall bestätigt wurde. Mexiko wiederum hat eine vorbeugende Warnung für Reisende aus den betroffenen Gebieten herausgegeben, stuft das Risiko jedoch weiterhin als niedrig ein.

Die USA haben am Montag verstärkte Maßnahmen zur Ebola-Prävention angekündigt, darunter Gesundheitskontrollen an Flughäfen für Passagiere aus betroffenen Gebieten und die vorübergehende Aussetzung von Visa. Die Entscheidung erfolgte, nachdem bestätigt wurde, dass sich ein US-Bürger in der Demokratischen Republik Kongo (DRK) mit dem Virus infiziert hatte, wie Satish Pillai, Leiter des Ebola-Krisenmanagements bei den US-Seuchenschutzbehörden (CDC), mitteilte.

Seit Montag beschränken die USA die Einreise von Reisenden aus Uganda, der DRK und dem Südsudan. Die auf dem Titel 42 des US-Gesundheitsgesetzes basierende Maßnahme gilt zunächst für 30 Tage, wie aus einem von den CDC veröffentlichten Dokument hervorgeht. US-Militärangehörige, Diplomaten und deren direkte Familienangehörige (Ehepartner und Kinder) sind von dem Verbot ausgenommen.

Parallel dazu hat das mexikanische Gesundheitsministerium eine vorbeugende Warnung für Personen herausgegeben, die aus der DRK und Uganda nach Mexiko reisen. Die mexikanischen Behörden stufen das Risiko als „niedrig“ ein, erklärten jedoch in einer Mitteilung, dass sie aufgrund des aktiven Ausbruchs der durch das Ebola-Bundibugyo-Virus (EVE-Bundibugyo) verursachten Krankheit in Gebieten mit aktiver Übertragung eine internationale epidemiologische Überwachung aufrechterhalten.