El Niño erreicht Paraguay im Juni mit starken Regenfällen, warnt der Direktor der Meteorologiebehörde

Der Direktor für Meteorologie und Hydrologie Paraguays, Eduardo Mingo, bestätigte das Eintreffen des El-Niño-Phänomens im Juni mit der Vorhersage übermäßiger Regenfälle und dementierte reißerische Begriffe wie „El Niño Godzilla“. Die Regierung hat bereits einen technischen Ausschuss mit dem Nationalen Notfallsekretariat, dem Verteidigungsministerium und dem Landwirtschaftsministerium gebildet, um Maßnahmen zur Schadensminderung zu koordinieren.

El Niño chega em junho com chuvas intensas, alerta diretor de Meteorologia do Paraguai
El Niño chega em junho com chuvas intensas, alerta diretor de Meteorologia do Paraguai

Der Direktor für Meteorologie und Hydrologie Paraguays, Eduardo Mingo, erklärte, dass das El-Niño-Phänomen voraussichtlich im Juni das Land erreichen und übermäßige Regenfälle mit sich bringen werde. In einem Interview mit der Presse dementierte Mingo die Verwendung von Begriffen wie „El Niño Godzilla“, „Super El Niño“ oder „El Niño XXL“ und bezeichnete sie als reißerisch und ohne technische Grundlage. Er erläuterte, dass die wissenschaftliche Terminologie diese Ausdrücke nicht umfasse, auch wenn die Intensität des Phänomens von moderat bis sehr stark variieren könne.

„Wenn der Indikator 2 Grad über dem Normalwert liegt, gilt er als sehr stark. Es können 4 oder 5 Grad erreicht werden, aber weder die Wetterdienste noch die Weltorganisation für Meteorologie sprechen von ‚Godzilla‘“, stellte Mingo klar. Er betonte, dass der US-amerikanische Wetterdienst bereits ein Bulletin mit einer Warnung vor der Wahrscheinlichkeit eines intensiven Ereignisses herausgegeben habe, wies jedoch darauf hin, dass es sich weiterhin um eine Prognose und nicht um eine bestätigte Tatsache handele.

Angesichts des erwarteten Szenarios hat die paraguayische Regierung einen technischen Ausschuss mit dem Nationalen Notfallsekretariat (SEN), dem Verteidigungsministerium und dem Landwirtschaftsministerium gebildet, um vorbeugende Maßnahmen zu koordinieren. Der Nationale Exekutivrat für Notfälle trat auch mit Präsident Santiago Peña zusammen, um Strategien zur Risikovorsorge zu entwickeln, mit Schwerpunkt auf kontinuierlicher Überwachung und Verringerung der Auswirkungen auf gefährdete Gemeinschaften.

Mingo empfahl der Bevölkerung, nur die offiziellen Bulletins der Direktion für Meteorologie und Hydrologie (Dinac) zu verfolgen, um Fehlinformationen zu vermeiden. Er erwähnte auch, dass das Landwirtschaftsministerium bereits ein Sonderbulletin zu den derzeitigen niedrigen Temperaturen herausgegeben habe, die Frost verursachen und Ernten beeinträchtigen könnten, gab jedoch zu bedenken, dass das Eintreffen von El Niño die starke Kälte in diesem Jahr abschwächen könnte.