Vertreter des paraguayischen Produktionssektors warnten Außenminister Rubén Ramírez Lezcano vor den Risiken des ILUC-Regulierungsvorschlags der Europäischen Union, der Sojaöl als nicht nachhaltigen Biokraftstoff einstuft und durch die Missachtung der lokalen Gegebenheiten die nationalen Exporte bedroht.
Cámara Paraguaya de Exportadores y Comercializadores de Cereales y Oleaginosas
Pytagua-Berichterstattung zu Cámara Paraguaya de Exportadores y Comercializadores de Cereales y Oleaginosas.
Vertreter der paraguayischen Kammer der Exporteure und Händler von Getreide und Ölsaaten (Capeco) trafen sich mit dem taiwanesischen Verband der Pflanzenölhersteller (TVOA), um die seit 2015 unterbrochenen Sojalieferungen wiederzubeleben. Das Treffen fand im Mai im Rahmen der Mission für strategische Industrien Taiwan–Paraguay 2026 statt und lässt eine erste Transaktion noch in diesem Jahr möglich erscheinen.
Angesichts einer Rekordernte von 29,5 Millionen Tonnen in der Saison 2025/26 sieht sich Argentinien mit einem Rückgang der Proteinqualität von Weizen konfrontiert und erwägt Importe des paraguayischen Getreides, das als ‚Verbesserungsgetreide‘ anerkannt ist. Die Capeco warnt, dass die Anbaufläche in Paraguay aufgrund fehlender Rentabilität um 10 % bis 15 % schrumpfen könnte.