Das Programm Che Róga Porã hat in Paraguay bereits 6.100 Familien mit Wohnbaukrediten unterstützt, die Einkommensgrenze für die Aufnahme weiterer Arbeitnehmer erhöht und zielt darauf ab, das Defizit von 1,1 Millionen Wohnungen zu verringern. Gleichzeitig schafft es Arbeitsplätze und erreicht sogar Paraguayer im Ausland.
Juan Carlos Baruja
Pytagua-Berichterstattung zu Juan Carlos Baruja.
Horacio Cartes und die Colorado-Gouverneure trafen sich, um die Strategie der Partido Colorado festzulegen, mit dem Ziel, bei den Wahlen am 4. Oktober möglichst viele Gemeinden zu gewinnen. Diese Wahlen gelten traditionell als politisches Thermometer für die Regierung und die späteren nationalen Wahlen.
Die von Ex-Präsident Horacio Cartes angeführte Bewegung Honor Colorado gewann bei den Vorwahlen der Partido Colorado in 239 der 263 Bezirke und festigte damit ihre Hegemonie. Sie sicherte sich die Vertretung in der überwiegenden Mehrheit der Gemeinden für die Wahlen am 4. Oktober, bei denen 48,3 % der Wähler teilnahmen.
Das Ministerium für Stadtentwicklung, Wohnen und Wohnraum (MUVH) hat Che Róga Porã 3.0 eingeführt, eine neue Phase des paraguayischen Wohnungsbauprogramms der Regierung, das den Kreditzugang für Familien mit einem Einkommen von 6 bis 9 Mindestlöhnen erweitert, mit Darlehen von bis zu 792 Millionen Guaraní, Laufzeiten von bis zu 30 Jahren und einem Zinssatz von 9,9 %.
Das Wohnungsbauprogramm Che Róga Porã der paraguayischen Regierung verzeichnet 5.519 vorab genehmigte oder in Prüfung befindliche Kredite, wobei das Durchschnittsalter der Antragsteller bei 33 Jahren liegt, was auf eine starke Beteiligung junger Arbeitnehmer hindeutet. Die Bilanz wurde von Minister Juan Carlos Baruja und AFD-Präsidentin Stella Guillén bei einem Treffen zum zweiten Jahrestag der Initiative vorgestellt.
Minister Juan Carlos Baruja und Kammerpräsident Raúl Latorre intensivieren ihren Wahlkampf im paraguayischen Landesinneren, um bei den Wahlen 2028 der Vize von Pedro Alliana zu werden. Baruja zählt auf angebliche Unterstützung von Horacio Cartes, während Latorre Bündnisse mit Gouverneuren sucht. Der Streit findet im Vorfeld der internen Vorwahlen am 7. Juni statt.
Der paraguayische Innenminister Enrique Riera wies Gerüchte zurück, er werde in den Senat zurückkehren, und erklärte, Präsident Santiago Peña habe ihn gebeten, im Amt zu bleiben. Riera äußerte sich auch zu den bevorstehenden internen Kommunalwahlen und zur parteipolitischen Neutralität des Ministeriums.