Der Oberste Wahlgerichtshof (TSJE) von Paraguay hat die Sicherheit des elektronischen Wahlsystems bekräftigt, nachdem Fragen zu angeblichen Verwundbarkeiten gegenüber Cyberangriffen aufgekommen waren. In einem Interview mit dem Sender ABC TV erläuterte der Direktor für Informations- und Kommunikationstechnologien, Fausto von Streber, die Mechanismen, die die Wahlmaschinen „unhackbar“ machen.
Laut Von Streber enthält jeder Wahlzettel einen RFID-Chip, der als verschlüsselter Speicher fungiert. „Was den Chip absichert, ist, dass eine Stimme, um gültig zu sein, von der Wahlmaschine abgegeben werden muss“, sagte er. Der Chip könne außerhalb des Geräts weder gelesen noch modifiziert werden, da die Daten verschlüsselt seien und eine spezifische Software der Geräte erforderten.
Darüber hinaus verfügen die Maschinen über einen „Faraday-Käfig“, der externe Signale blockiert und Störungen durch Funkfrequenzen verhindert. „Wenn die Stimme aufgezeichnet wird, muss die Annäherung an den Chip millimetergenau sein, um die Daten zu speichern“, erklärte er. Ein als „Jammer“ bezeichnetes Gerät sendet während der Aufzeichnung elektronisches Rauschen aus, was das Einschleusen externer Daten unmöglich macht.
Bei Audits wurden Tests mit Signalblockern und Magneten durchgeführt, und in keinem Fall wurde das System in einer kontrollierten Umgebung verändert, betonte der Direktor.