Brand im Mercado de Limpio legt Risiken alter Elektroinstallationen und fehlender Hydranten offen

Ein Brand erfasste zwei Stände im Mercado de Limpio und schürte erneut die Sorgen der Händler über die veraltete Verkabelung und das Fehlen von Hydranten in der Gegend. Die Feuerwehr brachte die Flammen unter Kontrolle, doch die mangelnde Infrastruktur erschwerte die Brandbekämpfung.

Incêndio no Mercado de Limpio expõe riscos de instalações elétricas precárias
Incêndio no Mercado de Limpio expõe riscos de instalações elétricas precárias

Am Nachmittag des 18. Mai 2026 brach ein Brand in zwei Verkaufsständen des Mercado de Limpio in der Stadt Limpio, Departamento Central, aus. Das Feuer, das vermutlich durch einen elektrischen Defekt ausgelöst wurde, zerstörte zwei etwa 3x6 Meter große Räume, in denen brennbare Waren wie Kleidung und Schuhe verkauft wurden.

Freiwillige Feuerwehrleute konnten die Flammen unter Kontrolle bringen, berichteten jedoch von Schwierigkeiten aufgrund fehlender Hydranten in der Gegend. Der Händler Basilio, dessen Stand neben den betroffenen liegt, erklärte: „Die Elektroinstallation ist sehr alt und das birgt die größte Gefahr. Es ist sehr leicht, einen Kurzschluss zu bekommen, und wenn das passiert, ist es sehr schwer, ihn unter Kontrolle zu bringen.“ Er betonte zudem: „In dieser Gegend gibt es keine Hydranten, daher haben wir keine Möglichkeit, erste Maßnahmen gegen einen Brand zu ergreifen. Oft ist es schon zu spät, wenn die Feuerwehr eintrifft.“

Der Vorfall entfachte die Debatte über die Sicherheit auf dem Markt neu, wo es bereits ähnliche Vorfälle in anderen Bereichen gegeben hatte. Die Händler versuchen, ihre Tätigkeiten wieder aufzunehmen, während sie Verbesserungen der elektrischen Infrastruktur und des Brandschutzes fordern.