Brasilianer wird nach Grindr-Date in Ciudad del Este Opfer eines Millionenraubs

Ein 35-jähriger brasilianischer Staatsbürger wurde im Stadtteil San Rafael in Ciudad del Este Opfer eines gewaltsamen Raubüberfalls, nachdem er über die Dating-App Grindr ein Treffen vereinbart hatte. Die Täter, etwa sieben bewaffnete und vermummte Männer, raubten sein iPhone 17 Pro Max und zwangen ihn, 45.000 Reais per Pix zu überweisen, was einem Gesamtschaden von über 50 Millionen Guaraní entspricht. Der Fall wurde bei der Subcomisaría 1ª registriert und wird von der Staatsanwaltschaft untersucht.

Ein 35-jähriger brasilianischer Staatsbürger mit Wohnsitz in Cascavel im Bundesstaat Paraná wurde am Sonntagnachmittag (17.) im Stadtteil San Rafael in Ciudad del Este Opfer eines gewaltsamen Raubüberfalls. Die Tat ereignete sich, nachdem er über die Dating-App Grindr ein Treffen vereinbart hatte.

Laut der bei der Subcomisaría 1ª aufgenommenen Anzeige befand sich das Opfer gerade in einem Einkaufszentrum der Region, als es über die App Kontakt zu einem Mann aufnahm. Der Unbekannte holte ihn mit einem Motorrad ab und brachte ihn in den unteren Teil des Stadtteils San Rafael, wo bereits sieben weitere, vermummte und bewaffnete Kriminelle auf ihn warteten.

Die Räuber raubten ein iPhone 17 Pro Max und zwangen das Opfer unter Androhung von Gewalt, elektronische Überweisungen per Pix auf ein unbekanntes Konto zu tätigen, insgesamt 45.000 Reais – nach aktuellem Wechselkurs etwa 54 Millionen Guaraní. Die Tat dauerte rund drei Stunden, von 15:00 bis 18:50 Uhr, und die Täter flohen durch eine der Gassen des Stadtteils in Richtung des Ufers des Río Paraná.

Der ermittelnde Staatsanwalt Hernán Mendoza gab an, dass eines der Konten 10 Millionen Guaraní erhalten habe und der gesamte entwendete Betrag in bar und per Überweisung 57 Millionen Guaraní betrage. Die Polizei führte Streifen in der Gegend durch, doch das Opfer konnte den genauen Tatort nicht angeben.

Der Stadtteil San Rafael, bekannt für seine engen Straßen und Gassen, ist wiederholt Schauplatz von Raubüberfällen mit derselben Vorgehensweise. Im Jahr 2025 wurden dort durchschnittlich zwei Fälle pro Monat registriert. Die Behörden ermitteln weiter; der Fall wurde an die Kriminalpolizei und die Staatsanwaltschaft übergeben.