Das Instituto Cultural Paraguaio-Alemão (ICPA) in Asunción beginnt am Montag, 18. Mai, um 18 Uhr mit dem Lesekreis 'Voces Femeninas'. Die kostenlose und öffentlich zugängliche Initiative widmet sich der Lektüre zeitgenössischer Werke paraguayischer und deutscher Autorinnen und fördert den kulturellen Austausch zwischen beiden Ländern.
Die Koordination übernimmt die paraguayische Schriftstellerin Estela Asilvera. Die Treffen finden alle zwei Wochen montags von 18 bis 20 Uhr im Sitz des ICPA in der Straße Juan de Salazar 310, Ecke Artigas, statt.
Der Lesekreis behandelt Texte von sechs Schriftstellerinnen: Luz Saldívar, Liz Haedo und Norma Flores Allende aus Paraguay sowie Juli Zeh, Jenny Erpenbeck und Sibylle Berg aus Deutschland. Bei den Sitzungen zu den paraguayischen Autorinnen werden die Schriftstellerinnen selbst anwesend sein. Sämtliche Lesungen und Diskussionen werden auf Spanisch geführt.
Ziel ist es, einen Entdeckungsraum für literarische Werke von Frauen zu bieten, die oft weniger verbreitet sind, und den Zugang zu diesen zeitgenössischen Stimmen zu erweitern.