Das Ministerium für öffentliche Arbeiten und Kommunikation (MOPC) hat über das Vizeministerium für Verkehr am Dienstag den beratenden Ausschuss für den öffentlichen Personenverkehr im Großraum Asunción eingerichtet. Das Beratungsgremium wurde durch das Gesetz Nr. 7.617/2026 zur Modernisierung des Verkehrs geschaffen und durch das Dekret Nr. 5.969/2026 geregelt.
An der ersten Sitzung nahmen Vertreter des öffentlichen Sektors, der drei Arbeitgeberverbände des Verkehrsgewerbes und von Nutzerorganisationen teil. Der Vizeminister für Verkehr, Emiliano R. Fernández, hob die Einbeziehung der Fahrgäste in die Diskussion hervor. „Für uns ist es eine Genugtuung, den Fahrgastsektor einzubeziehen, der eine wichtige Stimme im öffentlichen Verkehrssystem hat“, sagte er. Er kündigte an, dass Teilnahmekriterien, ein Ethikkodex und Leitlinien für die kommenden Sitzungen festgelegt werden.
Zu den besprochenen Themen gehörten die Tarife und weitere Punkte im Zusammenhang mit dem Betrieb des Nahverkehrssystems. Mauricio Maluff, Mitglied der Organisation Opama, bezeichnete die Maßnahme als Fortschritt. Ihm zufolge wurde Opama 2023 gegründet, um die Bürgerbeteiligung an den Verkehrsdiskussionen zu erweitern, die zuvor hauptsächlich zwischen Unternehmern und Behörden stattfanden.
Ebenfalls anwesend waren Vertreter des Ministeriums für Wirtschaft und Finanzen, des Ministeriums für Industrie und Handel und des Sekretariats für Verbraucher- und Nutzerschutz (Sedeco). Die Vorschrift sieht Beteiligungsmechanismen, themenbezogene Einberufungen und die Erstellung von Protokollen jeder Sitzung vor.