Das Institut für Soziale Vorsorge (IPS) hat am Samstag eine Reihe von Ultraschall-"Marathons" gestartet, um die Warteliste für diese Untersuchungen deutlich zu verkürzen. Die Initiative, die an acht aufeinanderfolgenden Samstagen stattfindet, zielt darauf ab, Versicherte zu versorgen, deren Termine ursprünglich erst für die Monate Dezember, Januar und Februar angesetzt waren.
Die Marathons finden im Bildgebungszentrum des Zentralkrankenhauses des IPS in Ingavi statt, von 7 bis 12 Uhr und von 14 bis 17 Uhr. Die Kapazität liegt bei bis zu 180 Untersuchungen pro Tag, einschließlich abdominaler Ultraschall- und Nieren-Blase-Prostata-Untersuchungen. Um den Ablauf zu beschleunigen, arbeiten fünf Ärzte in der Morgenschicht und drei am Nachmittag.
Laut Dr. Derlis León, dem Gesundheitsmanager des IPS, führte die hohe Nachfrage in den Hauptkrankenhäusern der Sozialversicherung dazu, dass Termine mit mehreren Monaten Vorlauf vergeben wurden. "Mit dieser Initiative holen wir diese Termine vor. Die Idee ist, dass Kontrolluntersuchungen nicht länger als zwei Monate Wartezeit haben", erklärte er. Die begünstigten Patienten werden direkt vom IPS per Telefon oder Nachricht kontaktiert, um das neue Datum und die Uhrzeit zu erhalten, ohne dass eine Neubuchung erforderlich ist.
Dies ist die erste Phase eines Plans, der zwei Monate dauern soll. Nach Abschluss dieser Phase ist geplant, die Initiative auf andere Arten von Untersuchungen auszuweiten, mit dem fortlaufenden Ziel, die umfangreiche Warteliste zu entlasten.
