Rentner fordern von Peña Austausch eines IPS-Ratsmitglieds: „Fretes kann nicht mit dem Feind schlafen“

Rentnerverbände des Instituts für soziale Sicherheit (IPS) haben Präsident Santiago Peña aufgefordert, das Ratsmitglied José Jara Rojas auszutauschen, dem sie vorwerfen, die Interessen der Versicherten nicht zu vertreten. Auf einer Pressekonferenz sprachen Gewerkschaftsführer dem IPS-Präsidenten Isaías Fretes ihr Vertrauen aus und verlangten von der Exekutive ein klares Zeichen der Unterstützung für seine Amtsführung.

Auf einer Pressekonferenz an diesem Dienstag richteten Vertreter der Nationalen Rentnerunion und weiterer Rentnerverbände des Instituts für soziale Sicherheit (IPS) einen direkten Appell an Präsident Santiago Peña: Er möge das aus der vorherigen Verwaltung verbliebene Ratsmitglied José Jara Rojas ersetzen und dem derzeitigen Präsidenten der Vorsorgeeinrichtung, Isaías Fretes, wirksame Unterstützung gewähren.

„Bei allem Respekt bitten und fordern wir die Ablösung des Ratsmitglieds José Jara Rojas. Wenn der Präsident wirklich ein konkretes Zeichen der Unterstützung für die Arbeit von Doktor Fretes setzen will, muss er ein Signal der Rückendeckung geben, indem er ihm ein Arbeitsteam zur Seite stellt, das ihn begleitet“, sagte Pedro Halley, einer der Sprecher der Bewegung.

Halley fügte hinzu, der neue Leiter des IPS könne nicht „jeden Tag mit dem Feind schlafen“, womit er auf die aus der vorherigen Verwaltung verbliebenen Ratsmitglieder anspielte. Ihm zufolge sind sich die Rentner einig, dass Jara Rojas sie nicht vertritt und sich nie um sie gekümmert hat.

„Herr Präsident Peña hat die politische und moralische Pflicht eines Bürgers und künftigen Rentners, diesen Herrn auszutauschen und Doktor Fretes zu begleiten“, bekräftigte Halley.

Ein weiterer Sprecher, Elvio Brun, schloss sich der Forderung an: „Wenn die Ratsmitglieder nicht die Würde und Größe besitzen zurückzutreten, obwohl sie wissen, dass wir sie nicht wollen, dann muss Peña sich darum kümmern.“

Bei der Gelegenheit bekräftigten die Demonstranten ihre Unterstützung für den derzeitigen IPS-Präsidenten und hoben dessen Fähigkeit und Eignung zur Leitung der Einrichtung hervor. „Aber er braucht ein Team, um arbeiten zu können“, erinnerte der Sprecher der Verbände.

Die Rentner forderten zudem eine Änderung des Wahlverfahrens für die Ratsmitglieder, ohne konkrete Vorschläge auszuführen.