Organisierte Verbände von Rentnern des Instituts für Soziale Vorsorge (IPS) haben angekündigt, an diesem Mittwochmorgen eine Pressekonferenz abzuhalten, um klare und deutliche Forderungen zu präsentieren. Zu den Hauptpunkten gehört die Forderung nach dem Rücktritt von zwei Mitgliedern des Vorstands: José Emilio Argaña und José Jara Rojas, letzterer Vertreter der Rentner selbst im Rat.
Der Sprecher der Gruppe, Elvio Brun, erklärte, dass die Rentner auch ihre volle Unterstützung für den derzeitigen IPS-Präsidenten, Dr. Isaías Fretes, bekräftigen wollen. „Wir wollen unsere Position der Unterstützung für ihn deutlich machen, für seinen Patriotismus, seine Fähigkeit, seine Transparenz und den Mut, mit dem er arbeitet“, so Brun.
In Bezug auf Jara Rojas war Brun deutlich: „Er vertritt uns nicht. Neben mangelnder Fähigkeit und Integrität fehlt es ihm an Würde, denn wenn der Präsident ihn um seinen Rücktritt bittet, tut er es nicht.“ Der Sprecher fügte hinzu, dass die Unzufriedenheit nicht nur auf die Aufforderung von Fretes zurückzuführen sei, sondern auf das Fehlen konkreter Maßnahmen zugunsten der Rentner. Als Beispiel erinnerte er daran, dass Jara Rojas sich während der Proteste vor der Caja Jubilatoria nie den Rentnern zum Dialog genähert habe.
Die Forderung nach dem Rücktritt von Argaña und Jara Rojas erfolgt in einem Kontext des Drucks für mehr Transparenz und Effizienz in der Verwaltung des IPS, das die obligatorische soziale Sicherheit in Paraguay verwaltet.