Die Lärmbelastung im Bereich der Integrationsbrücke zwischen Presidente Franco in Paraguay und Foz de Yguazú in Brasilien erneut Beschwerden von Anwohnern auf beiden Seiten der Grenze ausgelöst. Berichte zufolge erreicht der übermäßige Lärm inzwischen auch die brasilianische Seite des Paraná-Flusses.
Der ehemalige Bürgermeister von Foz de Yguazú, Paulo Mac Donald, veröffentlichte in sozialen Medien ein Video, das er in der Nacht auf Montag aufgenommen hatte, mit den Worten: „Es ist 4:30 Uhr morgens, und die Musik spielt weiter." Er zeigte Aufnahmen vom brasilianischen Ufer des Paraná und beklagte die Lärmbelästigung aus paraguayischer Seite, die seiner nach die Erholung der städtischen Anwohner beeinträchtige.
Auch Bewohner von Presidente Franco, die in der Nähe der Integrationsbrücke leben, haben wiederholt über Lärmbeschwerden geklagt, die durch leistungsstarke Anlagen vor allem an den Wochenenden verursacht würden.
Den Beschwerden zufolge hat der Stadtrat von Presidente Franco Anfang dieses Monats Schreiben an den Direktor der Polizei von Alto Paraná, Kommissar José Félix Vega, und an den stellvertretenden Staatsanwalt Celso José Sanabria González gerichtet, in denen um Kontrollmaßnahmen in den Gebieten mit der höchsten Anzahl an Beschwerden gebeten wurde.
Die Nationalpolizei führte an einem Wochenende eine Kontrollaktion durch, jedoch wurden die Maßnahmen nicht fortgesetzt, und die Beschwerden hielten weiterhin an.
