Ex-Tacumbú wird umgebaut, um nur noch Untersuchungshäftlinge aufzunehmen

Das paraguayische Justizministerium baut das ehemalige Gefängnis Tacumbú, das nun Centro Nacional de Prevenidos heißt, um, um ausschließlich Personen, gegen die ein Verfahren läuft, nach Sicherheitsprofilen klassifiziert aufzunehmen.

Das Justizministerium führt über die Direktion für Bau und Infrastruktur eine Reihe von Verbesserungen im Centro Nacional de Prevenidos, dem ehemaligen Gefängnis Tacumbú in Asunción, durch. Die Arbeiten zielen darauf ab, die Raumnutzung zu optimieren und die interne Organisation der Einheit zu stärken.

Der Umbau entspricht der staatlichen Politik einer strikten Trennung von Verurteilten und Untersuchungshäftlingen. Nach der Umstrukturierung wird das Centro Nacional de Prevenidos ausschließlich Personen, gegen die ein Verfahren läuft, aufnehmen, die nach Sicherheits- und Risikoprofilen klassifiziert und auf verschiedene Wohnmodule verteilt werden.

Die Arbeiten umfassen die vollständige Sanierung verschiedener Bereiche der Haftanstalt. Ziel ist es, den Komplex mit sichereren und funktionaleren Bereichen auszustatten, die die täglichen institutionellen Aktivitäten erleichtern und die Wohnbedingungen verbessern.

Mit diesen Reformen will das Strafvollzugssystem einen wichtigen Schritt zur strategischen Verwaltung der Gefängnispopulation machen, die Überbelegung reduzieren und die Sicherheitsstandards im Innen- und Außenbereich verbessern.