PARAGUARÍ — Angehörige von Pablo Daniel Irala Barrios, 47 Jahre alt, gebürtig aus der Siedlung Roa Rugua, Distrikt María Antonia, Departement Paraguarí, bitten dringend um einen Platz auf einer Intensivstation (UTI) für den Patienten, der mit einer terminalen Leberzirrhose intubiert im Notfallraum des Regionalkrankenhauses von Paraguarí liegt.
Laut der Nichte Micaela Pereira informierte der diensthabende Arzt die Familie, dass der Patient nicht verlegt werden könne und die Überlebenschancen minimal seien. Einige Verwandte unterschrieben sogar ein Dokument, das die Aufnahme auf der örtlichen Intensivstation ablehnte, in der Annahme, der Zustand sei irreversibel. In den letzten Stunden zeigte der Patient jedoch Körperbewegungen, was die Hoffnung auf Genesung neu belebte.
Derzeit sind alle acht Betten der Intensivstation des Krankenhauses belegt. Die Familie bittet die Gesundheitsbehörden, einen Platz an jedem Ort des Landes zu finden und den Transport in ein Zentrum mit höherer Versorgungsstufe zu ermöglichen.
Die Direktorin der 9. Gesundheitsregion, Auria Villalba, erklärte, dass zunächst ein Platz in Paraguarí reserviert worden sei, die Angehörigen dies jedoch abgelehnt hätten, weil sie den Patienten nach Luque bringen wollten, wo der Großteil der Familie lebt – ein Krankenhaus, das ebenfalls über keinen Intensivbett verfügt. Villalba fügte hinzu, dass der Aufnahmeantrag alle 12 Stunden erneuert werde und dass alle Intensivstationen des öffentlichen Netzes derzeit überlastet seien. Der Transport, sobald ein Platz frei werde, hänge vom außerklinischen Notdienst (SEME) ab, der dem Ministerium für öffentliche Gesundheit und soziale Wohlfahrt (MSPyBS) untersteht.