Die Ministerin des Nationalen Kultursekretariats (SNC), Adriana Ortiz, nahm am dritten Nationalen Forum der Kulturmanager teil, das in der Gobernación von Paraguarí stattfand, und stellte offiziell den Nationalen Kulturplan 2050 vor. Während des Treffens betonte Ortiz die Bedeutung des Fortschritts hin zu einer öffentlichen Kulturpolitik mit größerer Haushaltsdezentralisierung und Bürgerbeteiligung.
Das Forum versammelte kommunale und regionale Behörden sowie Kulturmanager aus den Departements Paraguarí, Cordillera, Guairá und Caazapá. Die Ministerin erklärte, das Ziel sei es, „gemeinsam den Nationalen Kulturplan 2050 zu erarbeiten, einen Plan, der auf die nationale Entwicklung abgestimmt und darauf ausgerichtet ist, die paraguayische Kultur aus den Regionen heraus zu stärken“.
Sie hob hervor, dass die Initiative darauf abziele, die Stimmen des Kultursektors zu vereinen, um einen den bestehenden Bedürfnissen angemesseneren Haushalt zu sichern und eine dezentralisierte öffentliche Kulturpolitik zu fördern. „Gemeinsam wollen wir über die paraguayische Kultur wachen, damit sie niemals verschwindet und die neuen Generationen ihr Paraguay, ihre Region, ihr Viertel und ihre Stadt lieben“, erklärte sie.
Ortiz betonte zudem die führende Rolle der Frauen im Kulturmanagement im Landesinneren und sagte, dass kulturelle Aktivität Engagement und eine abgestimmte Zusammenarbeit aller Sektoren erfordere.
Zum Abschluss der Veranstaltung erhielten Kulturmanager, kommunale Behörden und Aktivisten, die den Prozess des Nationalen Kulturplans 2050 begleiten, Anerkennungsurkunden der SNC. Darüber hinaus stellten Kulturunternehmer Produkte und künstlerische Erfahrungen aus und betonten, dass Produktion, Interaktion und Kommerzialisierung ebenfalls Teil der paraguayischen kulturellen Identität seien.