Das Vizeministerium für Verkehr von Paraguay bereitet eine Ausschreibung vor, um 300 Neufahrzeuge zu erwerben, davon 40 % elektrisch betrieben, als Teil der Reform des öffentlichen Nahverkehrs. Die Ankündigung erfolgte durch den Vizeminister Emiliano Fernández, der betonte, dass das Verfahren noch im Juli 2026 gestartet wird, mit Fokus auf den Korridor der Avenida Mariscal López, einer der Hauptverkehrsadern von Asunción.
Laut Fernández wird die Ausschreibung international sein und sowohl den Kauf der Fahrzeuge als auch den Betrieb des Dienstes umfassen. Das Projekt folgt dem Gesetz Nr. 7617/2026, das ein System des „Energiemixes“ vorsieht, bei dem 40 % der Busse elektrisch und 60 % mit traditionellem Verbrennungsmotor betrieben werden. Die Initiative zielt darauf ab, den öffentlichen Nahverkehr zu modernisieren, die Qualität zu verbessern, ohne die Fahrpreise zu erhöhen, die bei 3.400 Guaranis bleiben werden.
Vor dieser Ausschreibung hat die Regierung bereits 90 neue Busse in das System integriert, davon 70 elektrisch. Davon wurden 30 von der Regierung Taiwans gespendet und von privaten Unternehmen betrieben, während weitere 40 von der Firma Ñandutí erworben wurden. Zudem hat Ximex S.A. 20 Busse mit Verbrennungsmotor hinzugefügt, um die Routen in Limpio und Villa Hayes zu verstärken.
Laut der Ministerin für öffentliche Arbeiten, Claudia Centurión, hat die Reform bereits wirtschaftliche Auswirkungen, mit über 600.000 validierten Fahrten im kostenlosen Umsteigesystem, was den Fahrgästen eine geschätzte Einsparung von 1,9 Milliarden Guaranis ermöglicht hat.
