Mehr als 10 % der Bevölkerung Paraguays haben Diabetes, erklärte Griselda Sosa, Präsidentin der Paraguayischen Diabetes-Gesellschaft. Die Schätzung ist eine Angabe der Gesellschaft: Das veröffentlichte Material nennt weder das Jahr noch die Methodik oder die statistische Quelle der Berechnung. Sosa äußerte sich bei der Vorstellung des IV. Paraguayischen Kongresses für Diabetes und kardiometabolische Erkrankungen, der vom 9. bis 11. September im Yacht & Golf Club Paraguayo stattfindet.
Sosa brachte Diabetes mit anderen chronischen Erkrankungen in Verbindung, darunter Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen und Adipositas. Die Kombination dieser Erkrankungen erschwert die medizinische Betreuung und erfordert kontinuierliche Versorgung, was sich unmittelbar auf die Vorbeugung von Komplikationen und die Lebensqualität der Patienten auswirkt.
Im vorliegenden Material finden sich weder unabhängige epidemiologische Daten noch eine Stellungnahme einer Behörde des öffentlichen Gesundheitswesens. Daher bleibt die Prävalenzangabe unbestätigt. Sie erlaubt außerdem weder eine Bewertung der zeitlichen Entwicklung noch einen methodisch belastbaren Vergleich mit regionalen Schätzungen.
Der Kongress bringt paraguayische und ausländische Fachkräfte zusammen, um über Therapien, wissenschaftliche Aktualisierungen und Managementstrategien für chronische nichtübertragbare Krankheiten zu sprechen. Vorgesehen sind unter anderem Ärzte, Ernährungsberater, Podologen, Pflegekräfte, Pädagogen, Zahnärzte und Psychologen.
„Die Behandlung dieser Erkrankungen ist heute ganzheitlich und stellt den Patienten in den Mittelpunkt“, sagte Sosa. Andrés Giménez, Generalsekretär der Gesellschaft, erklärte, das Programm werde die wichtigsten Herausforderungen im Zusammenhang mit Diabetes, Adipositas und kardiometabolischen Erkrankungen behandeln.
Neben den wissenschaftlichen Sitzungen sind Workshops für Gesundheitsfachkräfte geplant, die Hilfsmittel für die tägliche Betreuung von Menschen mit chronischen Erkrankungen vermitteln. Außerdem veranstaltet die Gesellschaft den Ersten Nationalen Tag für Patienten und die Öffentlichkeit. Dabei bieten multidisziplinäre Teams Orientierung und Schulungen zur Einführung gesunder Gewohnheiten an.
Für Menschen mit Diabetes oder damit verbundenen Erkrankungen können Informationen über gesunde Gewohnheiten und eine kontinuierliche Betreuung dazu beitragen, Komplikationen vorzubeugen. Das veröffentlichte Material enthält jedoch keine Angaben zur Abdeckung durch das Gesundheitssystem, zu verfügbaren Versorgungsangeboten oder zur erwarteten Wirkung des nationalen Tages.
