Brasilianischer Pastor beschuldigt, 30 Kinder missbraucht zu haben, in Paraguay festgenommen und ausgeliefert

Alcemir de Souza, ein 47-jähriger brasilianischer Pastor, wurde in Saltos del Guairá, Canindeyú, festgenommen, beschuldigt, in Brasilien 30 Jungen sexuell missbraucht zu haben. Er war flüchtig und arbeitete in Paraguay als Motoboy. Nach der Festnahme wurde er nach Brasilien ausgeliefert.

Die Nationalpolizei Paraguays nahm am Donnerstag, den 19. Mai, den brasilianischen Pastor Alcemir de Souza, 47, in Saltos del Guairá, Departement Canindeyú, fest. Er wurde international wegen sexuellen Kindesmissbrauchs in Brasilien gesucht, mit einer Interpol-Rotnotiz.

Laut Kommissar Juan Fretes, Chef der Interpol in Paraguay, war die Festnahme das Ergebnis einer gemeinsamen Ermittlung mit der Bundespolizei und der Staatspolizei von Guaira in Brasilien. Die Anzeigen deuten darauf hin, dass de Souza mindestens 30 Jungen missbraucht haben soll, bei Verbrechen, die mehr als fünf Jahre zurückliegen.

Nach seiner Flucht aus Brasilien suchte der Pastor Zuflucht in Paraguay, wo er erneut als Pastor tätig war und als Motoboy arbeitete, um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Er wurde aus paraguayischem Hoheitsgebiet ausgewiesen und den brasilianischen Behörden übergeben, um sich der Justiz zu stellen.