ANDE startet Operation in Canindeyú, um illegale Anschlüsse zu kappen und 1 Milliarde G. zurückzugewinnen

Die Nationale Elektrizitätsverwaltung (ANDE) hat die Operation Canindeyú 1 gestartet und mobilisiert mehr als 50 Mitarbeiter in vier Städten des Departements, um Stromdiebstahl zu bekämpfen und Zahlungsrückstände zu reduzieren. Ziel ist es, 2.000 Arbeitsaufträge auszuführen und rund 1 Milliarde G. an Schulden einzutreiben, bei Androhung von bis zu 10 Jahren Haft gemäß Gesetz Nr. 7300/24.

ANDE lança operação em Canindeyú para cortar ligações clandestinas e recuperar G. 1 bilhão
ANDE lança operação em Canindeyú para cortar ligações clandestinas e recuperar G. 1 bilhão

Die ANDE hat die Operation Canindeyú 1 umgesetzt, eine konzentrierte Aktion in Saltos del Guairá, Katueté, La Paloma und Nueva Esperanza im Departement Canindeyú. Ziel ist es, Systeme von Stromverlusten zu zerschlagen und ein millionenschweres überfälliges Portfolio zurückzugewinnen.

Mehr als 50 Mitarbeiter des Staatsunternehmens, verteilt auf 14 technische Teams – darunter eigenes Personal und Mitarbeiter von Auftragsfirmen – führen Massenkontrollen durch, entfernen direkte Anschlüsse und stellen den Dienst für Kunden mit ausstehenden Schulden ein. Der kaufmännische Leiter der ANDE, Hugo Rolón, erläuterte, dass das Schuldenmanagementziel für diese Operation 1 Milliarde G. beträgt, das durch Regularisierungen, Inkasso und Zahlungsvereinbarungen erreicht werden soll.

Die ANDE warnt, dass illegale Anschlüsse und die Manipulation von Stromzählern nicht mehr als leichte Verwaltungsverstöße, sondern als schwere Straftaten gelten. Das kürzlich erlassene Gesetz Nr. 7300/24 sieht Haftstrafen von bis zu 10 Jahren für diejenigen vor, die Strom stehlen oder beim Aufbau illegaler Netze mitwirken. Die Institution empfiehlt den Bürgern, ihre Situation in den Regionalbüros zu regularisieren, bevor es zu gerichtlichen Eingriffen kommt.