Der Bürgermeisterkandidat von Encarnación, Carlos Pereira, äußerte Besorgnis über den Mangel an Kinderchirurgen im Instituto de Previsión Social (IPS) und im öffentlichen Gesundheitsnetz des Departements Itapúa. Seinen Angaben zufolge zwingt der Mangel Familien dazu, in Notfällen nach Asunción zu reisen.
Pereira erklärte, das Problem spiegele das Fehlen von Planung und strukturellen Antworten in sensiblen Bereichen für die Bevölkerung wider. „Wenn Probleme erst dann angegangen werden, wenn sie eskalieren, und es keine ernsthafte Planung gibt, zahlen die Verletzlichsten – in diesem Fall unsere Kinder“, sagte er.
Gestützt auf seine Berufserfahrung plädierte der Kandidat dafür, dass die Institutionen vorausschauend und verantwortungsvoll handeln müssten, insbesondere bei Themen, die Familien direkt betreffen. „Es kann nicht normal sein, dass Eltern verzweifelt nach Asunción fahren müssen, um für ihre Kinder eine Behandlung zu bekommen. Eine Stadt und ein Departement, die so stark gewachsen sind, brauchen Dienstleistungen, die ihren Menschen gerecht werden“, so Pereira.
„Itapúa trägt bei, produziert und stützt das Land. Die Arbeitnehmer, die Monat für Monat ihre Beiträge leisten, verdienen es, dass ihre Kinder hier von den entsprechenden Fachärzten behandelt werden. Das zu gewährleisten ist eine Verantwortung, die wir mit Arbeit, Planung und echter Führung übernehmen müssen, um als Departement voranzukommen“, schloss Pereira.