Richter gewährt Staatsanwaltschaft weitere vier Monate zur Ermittlung gegen Dalia López

Richter Francisco Acevedo hat der Staatsanwaltschaft eine Fristverlängerung von vier Monaten gewährt, um die Ermittlungen gegen die Unternehmerin Dalia López abzuschließen. Sie wird der Herstellung gefälschter Dokumente und der Bildung einer kriminellen Vereinigung beschuldigt, nachdem sie Ronaldinho Gaúcho und dessen Bruder zur Beschaffung paraguayischer Personalausweise und Reisepässe verholfen hatte. Die neue Frist läuft bis zum 2. Oktober; López verbüßt derweil ihren Hausarrest mit einer elektronischen Fußfessel.

Strafrichter Francisco Acevedo hat der Staatsanwaltschaft eine Fristverlängerung von vier Monaten gewährt, um ihren abschließenden Antrag im Strafverfahren gegen die Unternehmerin Dalia López einzureichen. Der neue Termin für den Abschluss der Ermittlungen wurde auf den 2. Oktober festgesetzt.

López wird der Herstellung nicht authentischer Dokumente und der Bildung einer kriminellen Vereinigung beschuldigt; ihr wird vorgeworfen, dem ehemaligen Fußballspieler Ronaldinho Gaúcho und dessen Bruder die Beschaffung paraguayischer Personalausweise und Reisepässe ermöglicht zu haben. Die Beschuldigte hielt sich sechs Jahre lang vor der Justiz verborgen, bevor sie festgenommen wurde.

Derzeit verbüßt die Unternehmerin Hausarrest mit einer elektronischen Fußfessel – eine Maßnahme, die Acevedo nach einer am 13. Mai abgehaltenen Überprüfungsanhörung anordnete. Zunächst war sie im Viertel Herrera in Asunción festgenommen worden, wo sie in einer Luxusresidenz unweit einer Dienststelle der Staatsanwaltschaft lebte.

Nach ihrer Festnahme wurde López in das Departamento Judicial Feminino verlegt. Aufgrund von Presseberichten über ihren Aufenthalt dort ordnete der Richter jedoch später ihre Verlegung in den Justizvollzugskomplex für Frauen in Emboscada an, bevor ihr Hausarrest bewilligt wurde.