Robert Harrison, Präsident des Paraguayanischen Fußballverbands (APF), gab am 11. September 2026 bekannt, dass Gustavo Alfaro weiterhin als Trainer der paraguayischen Nationalmannschaft bis zum Abschluss der Fußball-Weltmeisterschaft 2030 tätig sein wird. In einem Beitrag in den sozialen Medien posierte Harrison neben dem Trainer und hielt ein Trikot mit der Aufschrift „2030“ in die Kamera. Dazu schrieb er: „2030, wir kommen.“
Die offizielle Vertragsunterzeichnung soll nach Alfaros Rückkehr nach Paraguay am Montag erfolgen. Der argentinische Trainer, der auch als „Jäger der Utopien“ bekannt ist, wird zudem die Kaderliste für die kommenden Länderspiele anpassen.
Alfaro übernahm am 16. August 2024 offiziell die Leitung der Nationalmannschaft. Seitdem verzeichnete er unter seiner Führung elf Siege, sieben Unentschieden und sechs Niederlagen. Unter seiner Regie qualifizierte sich die Albirroja nach 16 Jahren wieder für eine Fußball-Weltmeisterschaft und sicherte sich einen Platz bei der WM 2026.
Die Verhandlungen über die Vertragsverlängerung umfassten finanzielle Konditionen sowie logistische und organisatorische Forderungen des Trainers. Alfaros Arbeitsplan sieht langfristige Maßnahmen für die verschiedenen Nachwuchsmannschaften des APF vor, zusätzlich zur Vorbereitung der A-Nationalmannschaft mit dem Ziel, eine wettbewerbsfähige Auswahl zu formen.
Die unmittelbare Agenda sieht zwei Freundschaftsspiele in den USA vor: am 27. September gegen Bolivien in Washington und am 3. Oktober gegen Kolumbien im Bundesstaat New Jersey. Die Spiele dienen als Vorbereitung auf die kommenden offiziellen Wettbewerbe, während der Trainerstab die Nominierung von Spielern aus ausländischen Ligen festlegt.
Der Paraguayanische Fußballverband plant nun die Arbeit der Nationalmannschaft bis zur Fußball-Weltmeisterschaft 2030, wobei Alfaro eine zentrale Rolle beim Aufbau eines langfristigen Zyklus zugeschrieben wird. Der ursprüngliche Beitrag von Harrison ist auf dem offiziellen Profil des APF-Präsidenten auf X einsehbar.
