Die paraguayische Digital-Creatorin Sara Benítez schilderte auf TikTok einen Streit mit einem US-Bürger in einem Café in Asunción. Der Vorfall ereignete sich, nachdem sie die Räumlichkeiten fotografiert hatte, und löste Kommentare in den sozialen Netzwerken aus, die das Vorgehen des Ausländers kritisierten und die junge Frau unterstützten.
Benítez erzählte, sie habe Aufnahmen von dem Ort gemacht, weil ihr das Café gefallen habe. Daraufhin fragte der Mann, der in dem Lokal remote arbeitete, auf Englisch: „Why are you taking pictures?“ („Warum machst du Fotos?“). Ihrem Bericht zufolge sprach er sie schreiend und in einem Ton an, den sie als überheblich empfand.
Die Creatorin erklärte, sie habe sich sofort entschuldigt. Anschließend ging sie zu seinem Tisch, um ihm die Galerie ihres Handys zu zeigen und zu beweisen, dass sie den Mann nicht fotografiert hatte. „Und der Typ sagt einfach nur zu mir: ‚Okay‘“, berichtete sie. Sie sagte außerdem, sie habe den Ort mit einem schlechten Gefühl und dem Wunsch zu weinen verlassen, weil sie in diesem Moment nicht so hatte reagieren können, wie sie es sich gewünscht hätte.
Der Vorfall wurde als persönliche Schilderung von Benítez dargestellt. Die veröffentlichten Reaktionen in den sozialen Netzwerken kritisierten die Art, wie der Ausländer sie mutmaßlich angesprochen hatte, und hinterfragten, warum sie die Fotos erklären musste.
Die Kommentare griffen außerdem Debatten über das Zusammenleben von Paraguayern und einigen ausländischen Bewohnern oder Touristen in öffentlichen Räumen auf, insbesondere wenn Besucher während ihres Aufenthalts im Land versuchen, Privatsphäreregeln durchzusetzen. Diese Äußerungen geben die Meinung von Internetnutzern wieder und belegen kein allgemeines Verhaltensmuster.
