Die paraguayische Sommelière Jennifer Snaider wurde als Mitglied der Jury der ersten Weltmeisterschaft der Yerba Mate bekannt gegeben, einem internationalen technischen Wettbewerb, der der in der Region heimischen Pflanze gewidmet ist. Die Veranstaltung findet vom 5. bis 7. Juni im Mate-Museum in Buenos Aires, Argentinien, statt.
Snaider gilt als erste Teesommelière Paraguays und verfügt über mehr als acht Jahre Erfahrung in der Welt der Aufgussgetränke und der Yerba Mate. Sie hat Betriebswirtschaft mit Schwerpunkt Außenhandel studiert und sich in Ländern wie Argentinien, Chile, Japan, Taiwan und den Vereinigten Staaten spezialisiert. Sie arbeitet auch als Tea Blender, Beraterin und Produktentwicklerin und hat Marken und Projekte wie Ñandeté, Blending Lab und Emperatriz ins Leben gerufen.
Die offizielle Vorstellung der Weltmeisterschaft fand am 20. April im argentinischen Senat statt. „Dass der Senat der Nation die Präsentation der Weltmeisterschaft empfängt, spiegelt die institutionelle Anerkennung wider, die Yerba Mate erreicht. Diese Initiativen heben die Diskussion auf ein neues Niveau und positionieren Yerba Mate für die Zukunft“, sagte Martín Gómez, Direktor der Veranstaltung.
Die Jury, die von 30 auf 35 Mitglieder erweitert wurde, umfasst Experten aus neun Ländern. Neben Snaider nehmen Fachleute aus Chile, Brasilien, Russland, Argentinien, Uruguay, Kolumbien, Venezuela, den Vereinigten Staaten und Europa teil. „Die Erweiterung der Jury und die geografische Vielfalt entsprechen dem wahrhaft internationalen Charakter des Wettbewerbs. Wir haben Experten unterschiedlicher Herkunft, die ergänzende technische Perspektiven einbringen“, erklärte Marcos Francisca, leitender Juror.
Über 200 Yerba-Mate-Proben wurden eingereicht, aus Argentinien, Brasilien, Uruguay, Paraguay, den Vereinigten Staaten, Kanada, Chile und Europa. Alle werden blind verkostet, nach internationalen Protokollen, die an validierte Standards aus Wein und Spirituosen angelehnt sind. „Der Name verschwindet, nur das Produkt spricht“, betonte die Organisation.
Die Weltmeisterschaft wird auch zeitgleich Veranstaltungen an Nebenstandorten in Argentinien und anderen Ländern haben. Nicolás Geiskko, verantwortlich für die Erlebnisse der Veranstaltung, informierte, dass Anfragen aus Spanien, Italien, Neuseeland, Guatemala, Kanada, Uruguay und argentinischen Orten wie Salta, Misiones und Buenos Aires geprüft werden. „Die Weltmeisterschaft ist nicht nur eine Veranstaltung in Buenos Aires, sie ist eine globale Bewegung“, sagte er.