Eine Gruppe von Anwohnern von Luque hat die Existenz einer großflächigen illegalen Müllkippe angezeigt, die sich ironischerweise auf einem Grundstück direkt hinter dem Rathausgebäude neben dem städtischen Lagerplatz befindet.
Was einst ein Gebiet mit Bauernhöfen war, wurde angeblich kürzlich von der örtlichen Verwaltung erworben. Anstatt jedoch zu einem Entwicklungsgebiet zu werden, hat sich der Ort in einen Kontaminationsherd verwandelt, der die Lebensqualität der Nachbarfamilien direkt beeinträchtigt.
Marta Peralta, eine der betroffenen Anwohnerinnen, beschrieb die Situation als unhaltbar. Sie erklärte, die Müllkippe sei hochgiftig und dort würden alle Arten von Abfällen ohne jede Behandlung der Sickerwässer – der kontaminierenden Flüssigkeiten, die aus den verrottenden Abfällen austreten – abgelagert.
„Wir haben ein ernstes Gesundheitsproblem. Es gibt überall üblen Geruch, Fliegen, Mücken und Kakerlaken. Es gibt weder von der Intendencia noch von den Gemeindevorständen den Willen, diese Gefahr ernst zu nehmen“, beklagte die Anwohnerin.
In Videos, die von den Bewohnern selbst veröffentlicht wurden, ist die enorme Menge an angesammeltem Müll auf dem Grundstück zu sehen. Die Anzeigenerstatter wiesen darauf hin, dass die Arbeiter die Abfälle oft gegen Mitternacht und in den frühen Morgenstunden bewegen und dort arbeiten, um die Beschwerden der Gemeinde tagsüber zu vermeiden.
„Diese Katastrophe wird von den eigenen Leuten der Stadtverwaltung organisiert. Sie zieht Ratten, Kakerlaken und alle Arten von Schädlingen an. Wir sind uns nicht sicher, welche rechtlichen Schritte wir unternehmen können, weil dies bereits übertrieben ist“, beklagte sich ein anderer Betroffener in der Aufnahme.
Nach Angaben der Demonstranten haben die Anwohner mehrfach versucht, einen Dialog mit den örtlichen Behörden aufzunehmen, um die Beseitigung der Abfälle oder eine angemessene Umweltverwaltung zu fordern. Sie behaupten jedoch, dass die Intendencia sich weigere, Erklärungen abzugeben.