Eine 31-jährige Frau wurde am Montagmorgen, dem 18. Mai 2026, in Concepción Opfer eines mutmaßlichen Raubüberfalls mit Geiselnahme. Liz María Dolores Figueredo Santacruz gab bei der Polizei an, dass zwei Männer auf einem Motorrad sie gegen 6:40 Uhr im Viertel Itacurubí abfingen, als sie ihren weißen Kia Soluto Pick-up fuhr.
Laut Polizeibeamten Pablo Vigil zertrümmerten die Täter mit dem Kolben einer Schusswaffe die Fahrerscheibe und zwangen Figueredo zum Anhalten. Sie war in Begleitung ihres Sohnes, und beide wurden gezwungen, auf die Rückbank des Fahrzeugs zu wechseln. Die Angreifer übernahmen das Steuer und fuhren zu einer Tankstelle in Aquino Cué, bevor sie die Opfer auf der Straße nach Belén aussetzten, etwa 100 Meter vor einem Eukalyptusgebiet.
Das Opfer gab an, dass die Männer einen grünen Rucksack mit 107 Millionen Guaraníes in bar und drei Inhaberschecks im Gesamtwert von etwa 50 Millionen Guaraníes mitnahmen. Zudem entwendeten sie ihr Mobiltelefon. Nach dem Aussetzen stiegen die Verdächtigen in einen anderen Pick-up und flohen in Richtung der Stadt Belén. Die Anzeige wurde gegen 8:20 Uhr formalisiert, und Ermittlungsteams wurden zur Spurensicherung vor Ort eingesetzt.
Der Fall wird als schwerer Raub behandelt. Die Behörden haben noch keine Informationen zur Identifizierung oder Festnahme der Verdächtigen veröffentlicht. Die Region Concepción, die für ihre landwirtschaftliche Aktivität bekannt ist, verzeichnet vereinzelte Gewaltvorfälle, doch dieser fällt durch die hohe Beutesumme und die Geiselnahme am helllichten Tag auf.