In Presidente Franco, Departamento Alto Paraná, weigerte sich ein Vater, seine drei Kinder gegen Masern zu impfen, was bei den Gesundheitsbehörden Besorgnis auslöste. Der Direktor der Zehnten Gesundheitsregion, Federico Schrodel, und der Leiter des Erweiterten Impfprogramms (PAI), Sergio Cetrini, warnen, dass Desinformation zu Ausbrüchen der hochansteckenden Krankheit führen kann, die bereits in Nachbarländern Fälle verzeichnet. Der Rat für die Rechte von Kindern und Jugendlichen (Codeni) wurde eingeschaltet und kann den Vater wegen Verletzung der Fürsorgepflicht belangen.
Codeni
Sieben Geschwister im Alter von 3 bis 17 Jahren wurden nach wiederholten Meldungen über Vernachlässigung durch die Mutter in Concepción gerettet. Sie werden nun von der Großmutter väterlicherseits betreut, die über fehlende Kleidung, Schuhe, Betten und Matratzen sowie den Verkauf der Habseligkeiten der Kinder durch die Mutter berichtet. Keines der Minderjährigen besitzt ein Ausweisdokument.
Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft fanden keine Hinweise auf sexuellen Missbrauch des siebenjährigen Jungen, der von seiner Mutter in Lambaré getötet wurde, die anschließend Suizid beging. Die von der Frau in sozialen Netzwerken erhobene Anschuldigung wurde weder durch Untersuchungen noch durch Zeugenaussagen gestützt, und die Vermieterin des Mietshauses, in dem sich die Tragödie ereignete, erklärte, die Mutter habe psychische Probleme gehabt und sei in einer psychiatrischen Einrichtung untergebracht gewesen.
Die CODENI von Lambaré erklärte durch ihre Direktorin Graciela Figueredo, vor der unmittelbaren Gefahr gewarnt und das Kind nach einer psychiatrischen Krise der Mutter den Onkeln übergeben zu haben, was in einem tragischen Filizid endete. Die Institution betont, dass ihr Eingreifen aufgrund einer gewalttätigen Episode der Mutter erfolgte und nicht wegen Meldungen von sexuellem Missbrauch.
Eine Frau tötete ihren 7-jährigen Sohn und beging in Lambaré Suizid, wobei sie einen Brief hinterließ, der die Tat einem angeblichen sexuellen Missbrauch durch den Vater zuschrieb. Die Staatsanwaltschaft teilte mit, dass die Anzeige nie bestätigt wurde: Eine medizinische Untersuchung ergab keine Verletzungen und das Kind konnte die Vorfälle nicht schildern.
Die Staatsanwältin Amelia Bernal erläuterte die Versäumnisse bei der Untersuchung einer Anzeige wegen sexuellen Missbrauchs, die dem Filizid mit anschließendem Suizid in Lambaré vorausging. Die Mutter des Opfers zeigte widersprüchliches Verhalten, versuchte, sich mit dem Kind vor ein Fahrzeug zu werfen, und drohte, sich vom Dach zu stürzen, doch der Junge wurde gerettet und einer Tante übergeben. Medizinische Untersuchungen schlossen körperliche und sexuelle Gewalt aus, und das Kind erschien nicht zu psychologischen Gesprächen, was eine Anklage gegen einen Verdächtigen verhinderte.