Trotz des deutlichen Rückgangs der monetären Armut in Paraguay in den letzten zwei Jahrzehnten bleibt die wirtschaftliche Verwundbarkeit hoch. Kleine Schocks können viele Haushalte zurück in die Armut treiben und offenbaren eine strukturelle Fragilität, die von traditionellen Indikatoren nicht erfasst wird.
Pobreza
Der Wirtschaftswissenschaftler und ehemalige Bürgermeister von Asunción, Martín Burt, erklärte, dass Paraguay die Voraussetzungen habe, die Armut kurzfristig deutlich zu reduzieren, mit Schwerpunkt auf Beschäftigung, Bildung und umfassender Betreuung gefährdeter Familien. Er hob die makroökonomische Stabilität und die natürlichen Ressourcen des Landes hervor sowie offizielle Daten, die zeigen, dass 2025 über 213.000 Paraguayer der Armut entkommen sind und die extreme Armut bei 2,4 % liegt.