Beamte der Senad und der gemeinsamen Einsatzgruppe vernichteten 7.940 kg Marihuana und zerschlugen sieben illegale Lager in der Siedlung Potrero Sur in Amambay. Es gab keine Festnahmen. Die Aktion wurde vom Drogenstaatsanwalt Celso Morales koordiniert.
Senad
Beamte der Nationalen Antidrogenbehörde (SENAD) beschlagnahmten 6,55 kg gepresstes Marihuana und nahmen den 20-jährigen Roberto López Correa im Stadtteil San Juan in Ciudad del Este fest. Die Droge sollte portioniert und an lokalen Verkaufsstellen vertrieben werden. Der Fall steht unter der Leitung von Staatsanwalt Manuel Rojas.
Die Nationale Antidrogenbehörde (SENAD) und die Generaldirektion für Kriegsmaterial (DIGEMABEL) unterzeichneten ein Kooperationsabkommen, um gemeinsame Aktionen gegen Drogenhandel, illegalen Waffenhandel und damit verbundene Straftaten zu intensivieren, mit Schwerpunkt auf Informationsaustausch, Schulung und Kontrolle chemischer Grundstoffe.
Eine Erhebung der Stiftung InSight Crime zeigt, dass Paraguay nicht mehr der zentrale Korridor des Drogenhandels ist, der es noch vor drei Jahren war. Durch verschärfte Kontrollen und interinstitutionelle Überwachung sanken die Kokainbeschlagnahmungen von 5,4 Tonnen im Jahr 2024 auf etwa 1 Tonne im Jahr 2025, was das Land als feindliches Umfeld für kriminelle Logistik festigt.
Daten von InSight Crime zeigen einen Rückgang der Kokainbeschlagnahmungen in Paraguay um 82,6 % im Jahr 2025, was darauf hindeutet, dass das Land nach verstärkten Kontrollen und internationaler Zusammenarbeit nicht länger der zentrale Korridor des Drogenhandels nach Europa ist.
Ein Bundesgericht in Brasilien hat den Drogenhändler Lindomar Reges Furtado zu 37 Jahren Haft verurteilt, weil er eine Organisation anführte, die mehr als sechs Tonnen Kokain nach Europa exportierte. Furtado war 2022 während der Operation Turf in Paraguay entkommen und 2025 in Rio de Janeiro gefasst worden.