Die Fernstraße, die Arroyos y Esteros mit Tobatí im Departamento Cordillera verbindet, befindet sich in einem Zustand der Vernachlässigung: tiefe Schlaglöcher, Verformungen im Asphalt und unpassierbare Abschnitte, insbesondere nach den jüngsten Regenfällen. Anwohner beklagen, dass das Problem seit Jahren ohne strukturelle Lösung bestehe und die Eingriffe des Ministeriums für öffentliche Arbeiten und Kommunikation (MOPC) unzureichend gewesen seien.
Der Anwohner Héctor Cápdevila erklärte, er habe bereits vor zwölf Tagen eine Beschwerde an die Presse gerichtet, doch habe sich nichts gebessert. „Nach dem Regen ist die Fernstraße noch schlimmer geworden, es ist bereits unmöglich, normal zu fahren“, sagte er. Den Berichten zufolge habe sich das MOPC auf eine minimale Flickarbeit im Stadtteil Gral. Díaz im oberen Bereich von Arroyos y Esteros beschränkt – eine Maßnahme, die angesichts des Ausmaßes der Schäden als unzureichend angesehen wird.
Der kritischste Abschnitt liegt zwischen den Kilometern 55 und 60 der Ruta PY02, wo tiefe Schlaglöcher, offene Krater in der Fahrbahn und Bereiche zu beobachten sind, in denen der Asphalt praktisch verschwunden ist. Die Situation zwingt Autofahrer zu abrupten Ausweichmanövern, um Unfälle zu vermeiden, und stellt eine ständige Gefahr für Autos, Motorräder und Lastwagen dar, die die Strecke täglich nutzen.
Die Anwohner erklären, dass das Fehlen eines umfassenden Eingriffs ein Gefühl der Vernachlässigung hervorrufe, mit wiederholten Beschwerden ohne konkrete Antworten. Die Redaktion versuchte, Kontakt mit der Leitung des MOPC aufzunehmen, erhielt jedoch bis zum Redaktionsschluss keine Rückmeldung.