Zoo von Asunción begrüßt drei neue Capybaras – Population steigt auf zehn Tiere

Der Zoo von Asunción verzeichnet die Geburt von drei Capybara-Jungen und erhöht damit den Bestand der in Gefangenschaft gehaltenen Tiere auf zehn. Die Tiere werden rund um die Uhr überwacht und haben keinen direkten Kontakt zu Besuchern, um ihr Wohlbefinden zu gewährleisten.

Zoo von Asunción begrüßt drei neue Capybaras – Population steigt auf zehn Tiere

Die Capybara-Familie im Zoo von Asunción ist mit der Geburt von drei Jungtieren am 4. Juli gewachsen. Damit leben nun insgesamt zehn Tiere der Art in dem Zoo. Es handelt sich um den vierten Wurf, seit die erste Gruppe dort angesiedelt wurde.

Die Tierärztin Estela Espínola, Leiterin des Veterinärbereichs im Zoo, erklärte, dass die Neugeborenen zunächst bei der Mutter bleiben und sich von Muttermilch ernähren. Nach und nach werden sie an feste Nahrung gewöhnt. Die Fütterung durch den Zoo umfasst Luzerne, Gras, saisonales Obst sowie Gemüse wie Kürbis und andere Feldfrüchte.

Espínola betonte, dass die Jungtiere rund um die Uhr in drei Schichten von einem Team überwacht werden. „Sie entwickeln sich seit der Geburt sehr gut. Wir beobachten und kontrollieren sie ständig. Der Veterinärbereich prüft vor allem, ob die Mutter sie annimmt und gut versorgt, ob die anderen Tiere sie nicht angreifen. Diese Fürsorge bleibt nach der Geburt bestehen, später passen sie sich problemlos der Herde und den anderen Arten an, mit denen sie zusammenleben“, berichtete sie.

Der Zoo verzichtet bewusst auf direkten Kontakt zwischen den Tieren und den Besuchern, um das Wohl der Capybaras zu schützen. Espínola erläuterte, dass diese Maßnahme verhindern soll, dass die Tiere ungeeignetes Futter erhalten oder durch menschliche Interaktionen gestresst werden. „Wir wollen nicht, dass sie zahm werden, denn früher, als es noch keine Absperrung gab, haben Besucher sie mit Stöcken geschlagen, damit sie gehorchen, und ihnen unpassendes Futter gegeben“, sagte sie.

Espínola erklärte, dass im Zoo pro Jahr bis zu zwei Würfe von Capybaras geboren werden können. Sollte die Population weiter wachsen, gibt es bereits Pläne, die Tiere umzusiedeln. Dazu gehört ein zusätzlicher Bereich mit einem Teich, in den ältere Tiere verlegt werden können, um Inzuchtprobleme zu vermeiden. Die Lebenserwartung der Art liegt bei etwa zehn Jahren, und sie gilt derzeit als „nicht gefährdet“.

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Quellen (1)

Aktualisiert: 08.08.2026, 10:00