An diesem Mittwoch, dem 20. Mai, feiert Paraguay den 180. Jahrestag des Textes der Nationalhymne, ein Meilenstein, der vom Präsidenten des Obersten Gerichtshofs, Alberto Martínez Simón, gewürdigt wurde. In einer offiziellen Erklärung betonte er, die Hymne sei „ein Symbol unseres Vaterlandes und unserer Identität, in dem die Werte zum Ausdruck kommen, die diese Republik seit ihrer Gründung inspiriert haben“.
Martínez Simón erinnerte daran, dass der uruguayische Dichter Francisco Acuña de Figueroa am 20. Mai 1846 den Text des Vaterlandsliedes dem damaligen Präsidenten Carlos Antonio López übergab. Die Originalpartitur ging jedoch im Laufe der Zeit verloren, und die heute gültige musikalische Version ist das Ergebnis einer Rekonstruktion durch den Maestro Remberto Giménez, der als einer der bedeutendsten Musiker des Landes gilt.
Mit der Feier des Datums bekräftigte der Oberste Gerichtshof sein Bekenntnis zur Nationalverfassung, zur Rechtsstaatlichkeit und zu den Werten der Freiheit, Unabhängigkeit und Gleichheit, die die Republik Paraguay inspirieren.