Gobernación de Alto Paraná plantiert neuen Polizeisitz nach Schließung von Gefängnissen in Ciudad del Este

Die Gobernación de Alto Paraná wartet auf die Schließung der Penitenciaría Regional de Ciudad del Este, um auf dem Gelände einen neuen Sitz der Nationalpolizei zu errichten, und kommt damit Beschwerden von Anwohnern des Stadtteils Boquerón über Sicherheit und Verschmutzung nach.

Gobernación de Alto Paraná projeta nova sede policial após fechamento de presídios em Ciudad del Este
Gobernación de Alto Paraná projeta nova sede policial após fechamento de presídios em Ciudad del Este

Der Gouverneur von Alto Paraná, César Torres, erklärte, dass nach der Verlegung von 109 Frauen aus dem Centro Penitenciario para Mujeres Juana María de Lara in das Gefängnis von Emboscada erwartet werde, dass auch die männlichen Insassen verlegt werden, was die endgültige Schließung beider Gefängnisse in Ciudad del Este ermögliche.

„Das Grundstück gehört weiterhin der Gobernación von Alto Paraná. Sobald es geräumt ist, werden wir prüfen, wie wir diesen Raum bestmöglich wiederverwenden können“, so Torres.

Das am weitesten fortgeschrittene Projekt sieht die Einrichtung eines neuen Sitzes der Direktion der Nationalpolizei an dem Ort vor, der derzeit von der Penitenciaría Regional belegt wird. Torres betonte, dass das Grundstück an der Avenida Rogelio Benítez strategisch günstig sei, da es einen unabhängigen Zugang für die Polizeibehörde ermögliche. „Das Innenministerium verfügt bereits über die Pläne und das Projekt selbst. Ich habe sogar Kenntnis davon, dass Mittel vorgesehen sind“, fügte er hinzu.

Torres kündigte außerdem an, dass in Kürze die operative Einheit der Grupo Lince in Alto Paraná in Betrieb genommen werde, die Platz für mehr als 100 Polizeibeamte biete.

Die Schließung des Regionalgefängnisses erfolgt aufgrund jahrelanger Beschwerden der Anwohner des Stadtteils Boquerón, die Probleme mit Unsicherheit und Verschmutzung anprangern. Das Gefängnis befindet sich in einem Wohngebiet, umgeben von Schulen und Geschäften, was die Anwohner als gefährlich betrachten. Zudem gibt es ständige Probleme mit dem Abwassersystem des Gefängnisses, dessen Abwässer überlaufen und durch die Straßen bis zum Lago de la República fließen.