Die Vereinigung der kommunalen Rentner und Pensionäre Paraguays (Ajupem) hat die kommunalen Behörden aufgefordert, das Gesetz 7.445/25 – bekannt als „Gesetz über die öffentliche Funktion und den öffentlichen Dienst" – wirksam anzuwenden, um rund 20.600 beauftragte Bedienstete in das kommunale Rentenversorgungssystem aufzunehmen. Laut der Organisation wird diese Maßnahme als wesentlich angesehen, um die finanzielle Krise, die die Nachhaltigkeit der Caja de Jubilaciones y Pensiones del Personal Municipal (CJPPM) gefährdet, umzukehren.
Felicita Narváez, ordentliches Mitglied der Ajupem, erklärte, dass die Caja monatlich rund 8 Milliarden Guaraní benötigt, um ihre Verpflichtungen vollständig zu erfüllen, derzeit jedoch nur etwa 6 Milliarden einnimmt. Diese Differenz zwingt die Einrichtung, die Zahlungen an die 2.771 kommunalen Rentner und Pensionäre des Landes aufzuteilen. Nach Angaben des Versorgungssektors verschlechterte sich das Defizit der Institution ab 2022 aufgrund mangelhafter Verwaltung.
„Wir brauchen die Einhaltung des Gesetzes, damit die Caja tragfähig ist und weiterkommen kann", erklärte Narváez. Die Funktionärin betonte, dass die Initiative nicht nur die Einnahmen des Systems erhöhen, sondern auch Tausenden von Arbeitnehmern, die derzeit außerhalb des kommunalen Rentenversorgungssystems stehen, sozialen Schutz gewährleisten würde.
In diese Richtung wies auch der Vizepräsident der Ajupem, Óscar Leguizamón, darauf hin, dass die Regierung ein positives Signal gesetzt habe, indem sie Mechanismen gefördert habe, damit die Beauftragten tatsächlich zur Caja beitragen. „Sie werden eine soziale Absicherung haben und als Bedienstete wirklich existieren. Gleichzeitig werden sie helfen, die Caja zu stabilisieren und zu stärken", erklärte er.
Laut Leguizamón stellt die Aufnahme der über 20.600 Beauftragten eine Möglichkeit dar, ein Rentensystem zu stärken, das auf der Generationensolidarität beruht, bei der die Beiträge der aktiven Arbeitnehmer die laufenden Renten finanzieren. Die Vertreter der Vereinigung kündigten eine Mobilisierung zur Unterstützung der Umsetzung der Norm auf und riefen Bürgermeister, Stadträte und künftige kommunale Behörden auf, die Einhaltung der Gesetzgebung zu begleiten.
Die Kundgebung ist für Dienstag, den 23. Juli, ab 10 Uhr vor dem Sitz der Caja de Jubilaciones y Pensiones del Personal Municipal in der Calle Benjamín Constant, Ecke Montevideo, in Asunción geplant. „Dieses Gesetz kommt den Beauftragten zugute, weil es ihnen sozialen Schutz bietet, und auch den Rentnern, weil es das System stärkt. Es erlaubt uns, wieder an eine stabile und nachhaltige Caja zu denken", schloss Leguizamón.