Paraguay besiegte Bolivien am Sonntag im Audi Field in Washington mit 2:0. Es war das erste Freundschaftsspiel der Nationalmannschaft nach der Weltmeisterschaft 2026. Miguel Almirón erzielte beide Tore, und Gastón Olveira parierte einen Elfmeter, mit dem Bolivien den Rückstand hätte verkürzen können.
Paraguay ging in der 16. oder 17. Minute in Führung – die Berichte unterscheiden sich um eine Minute. Diego Gómez schickte Robert Morales, der den Ball per Kopf für Almirón ablegte. Dieser schloss mit links ab. In der 48. Minute, kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit, eroberte Mauricio den Ball und spielte Morales an. Morales legte auf Julio Enciso ab, der nach vorne zog und Almirón auf der linken Seite bediente. Der Stürmer schoss diagonal und traf erneut.
Schon zu Beginn der Partie hatte Olveira ein Tor der Bolivianer verhindert, als er einen Distanzschuss von Gabriel Villamil zur Ecke abwehrte. In der zweiten Halbzeit, als Paraguay mit zwei Toren führte, nahm Gustavo Alfaro Wechsel vor, um Alternativen zu testen. Dadurch verlor Paraguay an Einfluss, und die von Oscar Villegas trainierte Mannschaft griff häufiger an.
Miguel Terceros holte den von José Canale verursachten Elfmeter heraus und trat selbst an. Die Berichte verorten den Pfiff zwischen der 73. und 75. Minute. Olveira parierte den Schuss, der noch den Pfosten berührte, und die Abwehr klärte die Gefahr. Gegen Ende kam Paraguay wieder zu einer Chance: Ramón Sosa führte einen flachen Freistoß für Gustavo Caballero aus, dessen wuchtiger Schuss Guillermo Viscarra zu einer Parade zwang. Auch Bolivien hatte Chancen, darunter einen platzierten Schuss von Ramiro Vaca, den Olveira abwehrte.
Am Ende stand es 2:0, doch der Schlussteil verlief weniger ruhig, als es Paraguays Dominanz zu Beginn hätte erwarten lassen. Alfaro startet damit mit einem Sieg in den Übergang nach der Weltmeisterschaft, während Bolivien nach den Wechseln Paraguays offensiv präsenter wurde. Das nächste Freundschaftsspiel der Albirroja findet am Freitag, dem 2. Oktober, in New Jersey gegen Kolumbien statt.
