ANDE geht gegen Strombetrug in Areguá und Capiatá vor

Die Nationale Elektrizitätsverwaltung (ANDE) hat in Areguá und Capiatá im Departamento Central zwei Fälle von Stromdiebstahl aufgedeckt und unterbrochen. Der geschätzte Schaden beläuft sich auf 57 Millionen Guaraníes. Die Fälle wurden der Staatsanwaltschaft von Luque gemeldet.

Die Nationale Elektrizitätsverwaltung (ANDE) führte eine große Aktion zur Bekämpfung von illegalen Anschlüssen und manipulierten Stromzählern in Areguá und Capiatá im Departamento Central durch. Das Staatsunternehmen teilte mit, dass nach Warnungen des Fernüberwachungssystems Techniker vor Ort zwei Fälle von Stromdiebstahl in Mittelspannungsversorgungen bestätigt hätten.

Die Eingriffe erfolgten in einer Eisfabrik in Areguá und in einem Minimarkt in Capiatá. An beiden Orten wurde eine interne Manipulation der Stromzähler festgestellt, bei der die Spannungsreferenz unterbrochen wurde – ein unregelmäßiger Eingriff, der die Erfassung von etwa 33 % des verbrauchten Stroms verhinderte.

Bei der technischen Inspektion zeigte sich, dass die Veränderung in Areguá die Phase II betraf, während sie in Capiatá die Phase III beeinträchtigte. Beide Versorgungen sind auf den Namen von Mirtha Elizabeth Gamarra registriert. Der geschätzte Vermögensschaden beträgt 57.279.256 Guaraníes. Der Fall wurde der Staatsanwaltschaft von Luque zur Einleitung rechtlicher Schritte gemeldet.

Die ANDE wies darauf hin, dass Stromdiebstahl nach dem Gesetz Nr. 7.300/24 eine Straftat ist, die mit bis zu zehn Jahren Gefängnis bestraft werden kann. Die Behörde erklärte, sie werde ihren Kampf gegen Strombetrug fortsetzen.