Arbeitsministerium greift nach tödlicher Explosion mit fünf Toten am Río Paraguay in Unternehmen ein

Das Arbeitsministerium griff in das Unternehmen LPG Emprendimientos S.A. ein, um die Explosion einer Barkasse auf dem Río Paraguay zu untersuchen, bei der am vergangenen Samstag fünf Arbeiter ums Leben kamen.

Arbeitsministerium greift nach tödlicher Explosion mit fünf Toten am Río Paraguay in Unternehmen ein
KI-generierte Illustration.

Das Ministerium für Arbeit, Beschäftigung und soziale Sicherheit (MTESS) griff am Montag bei dem Unternehmen LPG Emprendimientos S.A. ein, nachdem am vergangenen Samstag eine Barkasse auf dem Fluss Paraguay explodiert war und fünf Arbeiter in den Tod gerissen hatte.

Aufseher und Fachkräfte für Arbeitssicherheit des Ministeriums waren im Hauptsitz des Unternehmens, um die Ursachen des Unfalls zu untersuchen und zu prüfen, ob die Sicherheitsprotokolle für Hochrisikoarbeiten wie die Reinigung von Kraftstofftanks eingehalten wurden.

Luis Centurión, Direktor für Gesundheit und Arbeitssicherheit des MTESS, erklärte, dass das Technikerteam gemeinsam mit der Direktion für Aufsicht und Inspektion Daten und Gutachten abgleichen werde. "Ziel ist es, die Unfallursache zu bestimmen und die entsprechenden administrativen Maßnahmen gemäß der geltenden Vorschriften festzulegen", so seine Aussage.

Der Unfall ereignete sich am Samstagmorgen an der Anlegestelle in dem als Zanja H bekannten Gebiet in der Ortschaft Beterete Cué in Villa Hayes im Departement Presidente Hayes. Laut dem Gerichtsmediziner der Staatsanwaltschaft, Dr. Augusto Schachat, starben drei der Arbeiter noch am Unfallort an einem "schweren Schädel-Hirn-Trauma mit Explosion der Hirnmasse durch eine heftige Detonation".

Die anderen beiden Arbeiter wurden lebend von der Feuerwehr geborgen, erlagen jedoch Stunden später im Zentralkrankenhaus des Instituts für Soziale Vorsorge (IPS) der Schwere ihrer Verbrennungen und inneren Verletzungen.

Quellen (1)

Aktualisiert: 07.07.2026, 16:02