Das Vizeverkehrsministerium hat am Dienstag mit der Echtzeit-Überwachung der Taktung und der Routen der Busse begonnen, die in Asunción und der Metropolregion verkehren. Die Kontrolle nutzt das Integrale Kontroll- und Überwachungssystem (SICM), das GPS-Daten und die elektronische Fahrgeldabrechnung abgleicht, um die Einhaltung der Routen zu überprüfen.
Hugo Ramos, Projektleiter des Vizeverkehrsministeriums, erklärte, dass sich die Kontrollen auf die morgendlichen und nachmittäglichen Stoßzeiten von Montag bis Freitag sowie samstags konzentrieren werden. „Das Vizeverkehrsministerium hat mit dem technischen Team für Technologie und Verkehr zusammengearbeitet, um ein System zur Kontrolle und Überprüfung der Anzahl der im Umlauf befindlichen Busse zu entwickeln“, sagte Ramos im Programm „Cuenta Final“ des Senders GEN und Universo 970 AM.
Jedes Fahrzeug ist verpflichtet, seinen genauen Standort alle zehn Sekunden per GPS zu übermitteln, mit Validierungen durch die elektronische Fahrgeldabrechnung. Verstöße werden im System erfasst und lösen automatische Warnungen aus. Unternehmen, deren Busse die Vorschriften nicht einhalten, müssen mit Sanktionen rechnen.
Die Initiative zielt darauf ab, die wiederholten Beschwerden über „Reguladas“ zu bekämpfen – eine Praxis, bei der die Unternehmen die im Umlauf befindliche Flotte reduzieren und so die Wartezeiten für die Fahrgäste verlängern, insbesondere während der Hauptverkehrszeiten. Die Maßnahme stützt sich auf die Resolution Nr. 120/2025, die neue Leistungsindikatoren für den öffentlichen Nahverkehr im Land festlegt.
Die anfängliche Überwachungsphase wird drei Monate dauern, wobei bereits in diesem Zeitraum Strafen verhängt werden. Danach wird die Kontrolle an allen Tagen vollständig durchgeführt.