VMT beginnt mit Bußgeldern gegen Busunternehmen, die GPS- und elektronisches Ticketsystem nicht einhalten

Das Viceministerio de Transporte (VMT) von Paraguay hat an diesem Dienstag damit begonnen, Bußgelder gegen Betreiber des öffentlichen Nahverkehrs zu verhängen, die das Sistema Integral de Control y Monitoreo (SICM) nicht einhalten, das auf GPS-Daten und elektronischer Fahrkartenkontrolle basiert. Die Maßnahme beendet die im Januar begonnene Anpassungsphase.

Das Viceministerio de Transporte (VMT) von Paraguay hat an diesem Dienstag damit begonnen, Bußgelder gegen die Betreiberunternehmen des öffentlichen Nahverkehrs zu verhängen, die nicht mit dem Sistema Integral de Control y Monitoreo (SICM) konform sind. Die Information wurde vom Projektdirektor des VMT, Hugo Ramos, bestätigt.

Laut Ramos galt von Januar bis zum Vortag eine „Anpassungsphase“, in der sich die Unternehmen ohne Sanktionen auf die neuen Anforderungen einstellen konnten. Nun tritt das Projekt in eine Strafphase ein, mit der Verhängung von Bußgeldern gemäß der Resolution Nr. 120 des VMT.

Das SICM arbeitet auf Basis von GPS-Daten und dem elektronischen Ticketsystem der im Umlauf befindlichen Busse. Die gesammelten Informationen werden mit einem Verlauf vorheriger Tage oder ähnlicher Zeiträume verglichen. „Man kann leichter erkennen, ob weniger Busse unterwegs sind als es dem historischen Verlauf der Unternehmen entspricht. Es ist ein System; es gibt keinen manuellen Eingriff einer Person“, erklärte Ramos.

Das System analysiert automatisch die Leistung der Betreiber anhand der Standortdaten und Fahrkartenvalidierungen. Die Unternehmen können ihren Erfüllungsgrad in Echtzeit verfolgen, um präzisere betriebliche Entscheidungen zu treffen und ihre Leistung zu verbessern, so das VMT.