Lkw-Fahrer melden willkürliche Festsetzung seit 40 Tagen in Toro Pampa

Neun Lastwagen sind seit 40 Tagen in Toro Pampa, Alto Paraguay, blockiert, die Tore von einem Mitarbeiter der Gouverneursbehörde verschlossen. Die Fahrer erklären, die Straßen seien in einwandfreiem Zustand, die Freigabe werde jedoch verweigert.

Neun Lkw-Fahrer sind in der Region Toro Pampa, Departamento Alto Paraguay, etwa 715 Kilometer von Asunción entfernt, willkürlich festgehalten worden. Seit 40 Tagen bleiben die schweren Fahrzeuge auf einem Abstellplatz bewegungsunfähig, dessen Tore von einem Mitarbeiter der örtlichen Gouverneursbehörde mit einem Vorhängeschloss verschlossen wurden.

Die starken Regenfälle des vergangenen Monats hatten zunächst zum Feststecken der Lastwagen geführt, doch nach Angaben der Fahrer sind die Nebenstraßen inzwischen wieder vollständig für den Schwerlastverkehr befahrbar. Trotzdem behauptet der zuständige Mitarbeiter, die Route sei weiterhin gesperrt, und weigert sich, die Tore zu öffnen. „Ich lasse sie nicht passieren, ich öffne die Tore nicht“, soll der Verantwortliche laut einem der Lkw-Fahrer gesagt haben.

Die Transporteure teilten mit, dass die Tiere, die transportiert wurden, bereits abgeliefert seien, die Lastwagen jedoch weiterhin festgehalten würden. Sie fordern das sofortige Eingreifen höherer Behörden und sehen die Situation als Missachtung des Rechts auf Arbeit und Freizügigkeit. Die offizielle Stellungnahme der Gouverneursbehörde von Alto Paraguay wurde nicht vorgelegt oder steht noch aus.