Der paraguayische Außenminister Rubén Ramírez Lezcano traf sich am Montag in Washington mit Jeffrey Goettman, dem stellvertretenden Handelsbeauftragten der Vereinigten Staaten, um eine feste Exportquote für paraguayisches Rindfleisch auf dem nordamerikanischen Markt auszuhandeln.
Derzeit verfügt Paraguay bereits über die gesundheitsrechtliche Zulassung für Rindfleischexporte in die USA, aber die Schaffung einer spezifischen Quote würde es den einheimischen Produzenten ermöglichen, unter günstigeren Bedingungen zu konkurrieren und konstante Versandmengen in eine der größten Volkswirtschaften der Welt zu gewährleisten.
Das Treffen setzt laut Angaben des Außenministeriums eine Initiative von Präsident Santiago Peña fort, der das Thema bereits in zwei früheren Treffen mit der US-Handelsvertretung angesprochen hatte, was den Fortschritt des technischen und politischen Dialogs erleichterte.
Während des Treffens wurde auch die Funktionsweise des Rahmenabkommens für Handel und Investitionen (TIFA) überprüft, eines Rechtsinstruments, das die bilateralen Handelsbeziehungen regelt und darauf abzielt, Barrieren zu beseitigen, um den Austausch zwischen den beiden Ländern zu beleben.
An dem Treffen nahmen der paraguayische Botschafter in den USA, Gustavo Leite, und der Präsident des Nationalen Dienstes für Qualität und Tiergesundheit (Senacsa), José Carlos Martin, teil, der den technischen und gesundheitlichen Teil des Prozesses leitet. Auf amerikanischer Seite waren die Chefverhandlerin für Landwirtschaft, Julie Callahan; der stellvertretende Handelsbeauftragte für die westliche Hemisphäre, Daniel Watson; und die stellvertretende Unterstaatssekretärin für Lateinamerika, Courtney Smothers, sowie weitere Vertreter anwesend.