Der Club Guaraní fordert von der Justiz die Räumung eines Unternehmens eines Abgeordneten von seinem Grundstück

Der Club Guaraní fordert von der Justiz die Durchführung des Räumungsbefehls gegen das Unternehmen YEM S.A., das dem Abgeordneten Yamil Esgaib gehört. Das Unternehmen besetzt das Grundstück des Vereins, ohne Miete zu zahlen, obwohl Gerichte bereits zugunsten des Clubs entschieden haben.

Der Club Guaraní fordert von der Justiz die Räumung eines Unternehmens eines Abgeordneten von seinem Grundstück
KI-generierte Illustration.

Der Club Guaraní hat eine Stellungnahme veröffentlicht, in der die Verzögerung der Räumung des Unternehmens YEM S.A. angefochten wird, das das Bingo Guaraní auf seinem Gelände betreibt. Die Sporteinrichtung erklärt, dass das Unternehmen, das mit dem Abgeordneten Yamil Esgaib verbunden ist, das Grundstück weiterhin besetzt, ohne Miete zu zahlen, obwohl der Club in zwei Instanzen einen für ihn günstigen Gerichtsbeschluss erwirkt hat.

Der Club hält es für "inakzeptabel", dass der Ort trotz eines Urteils zu seinen Gunsten weiterhin von der verklagten Gesellschaft besetzt und kommerziell genutzt wird. Die Stellungnahme betont, dass Privateigentum respektiert und Gerichtsbeschlüsse befolgt werden müssen, insbesondere wenn es einen Gesetzgeber betrifft, dessen Amt die Vorbildfunktion verlangt, das Gesetz zu befolgen.

Laut Guaraní hat ein Berufungsgericht das Urteil der ersten Instanz, das die Räumung anordnet, bereits bestätigt. YEM S.A. habe jedoch neue Verfahrensvorfälle eingereicht, die vom Club als Verzögerungstaktik eingestuft werden. Die Institution wartet nun darauf, dass der Oberste Gerichtshof (Corte Suprema de Justicia) diese Rechtsmittel schnell verhandelt, damit der Räumungsbeschluss endlich vollstreckt und das Grundstück seinem rechtmäßigen Eigentümer zurückgegeben werden kann.

Quellen (1)

Aktualisiert: 09.07.2026, 03:43