Die Staatsanwaltschaft beantragt die Einstellung des Verfahrens gegen den Direktor von Itaipú wegen des Kaufs von Schulmöbeln

Die Staatsanwaltschaft hat die Einstellung des Verfahrens gegen den paraguayischen Direktor von Itaipú wegen des Kaufs von Schülermöbeln beantragt, da keine Anhaltspunkte für Unregelmäßigkeiten gefunden wurden. Der Fall sorgt jedoch weiterhin für öffentliche Diskussionen.

Die Staatsanwaltschaft beantragt die Einstellung des Verfahrens gegen den Direktor von Itaipú wegen des Kaufs von Schulmöbeln
KI-generierte Illustration.

Die Staatsanwaltschaft hat bei einem Ermittlungsrichter beantragt, die Anklage gegen den paraguayischen Direktor des binationalen Kraftwerks Itaipú, Justo Zacarías Irún, zurückzuweisen. Ihm wurde der Kauf von mehr als 410.000 importierten Schultisch- und Stuhlgarnituren aus China vorgeworfen.

Die Staatsanwälte Luis Piñanez, Luz Guerrero und Christian Benítez erklärten, die Ermittlungen hätten keine Beweise für überhöhte Preise, Ausschreibungsmanipulation oder Vermögensschaden für den Staat erbracht. Laut der Staatsanwaltschaft schlossen vergleichende technische Analysen eine Überabrechnung aus, da der an das Unternehmen Kamamya S.A. gezahlte Betrag – über 310,67 Milliarden Guaraníes – als marktüblich angesehen wurde.

Die Behörde betonte zudem, dass die Möbel an das Ministerium für Bildung und Wissenschaften (MEC) geliefert wurden und somit die vertragliche Gegenleistung erfüllt sei. Trotz der Entscheidung der Staatsanwaltschaft sorgt der Fall weiterhin für öffentliche Debatten über die Qualität der Möbel und den Verdacht von Unregelmäßigkeiten im Beschaffungsverfahren.

Quellen (1)

Aktualisiert: 20.07.2026, 01:30